Das Frühstücks-Ei

Guten Morgen meine Lieben und einen wunderschönen Sonntag euch allen.

Sonntag um 10 Uhr, da sind die meisten schon auf, sogar ich … *rausper* … ja, mein Körper ist wach und meine Beine bewegen sich gerade Richtung Kaffeemaschine. Hoffentlich stolpere ich nicht über meinen kleinen Hund Jimmy (Malteser). Gut dass er weiß ist, ansonsten wäre die Wahrscheinlichkeit ihn zu zerquetschen noch höher. Auch ein Hund lebt gefährlich, ja ja!!!

Achja, kommen wir wieder zum Thema, ach, ich werde so leicht abgelenkt, unglaublich. Das Frühstücks-Ei, das gefürchtete Frühstücks-Ei. Wie oft hörte ich von meinen Eltern, von deren Eltern, von den Medien, wie viel Cholesterin doch so ein Ei intus hat. „Iss nicht so viele Eier, mein Kind!“, schrie die Nachbarin über den Zaun. Als hätte die so ein Fernglas und würde mich beim Essen stundenlang beobachten. Ich nahm es ihr nicht übel, sie war schon alt und praktisch wie eine dritte Oma für mich. In dem Dorf in Rumänien, wo ich aufwuchs, da war doch sowieso jeder mit jedem verwandt, man konnte nie lang auf jemanden böse sein.

Heute hat das Ei einen besseren Ruf, wenn man zumindest die negativen Schlagzeilen der letzten Monate ausblendet (Salmonellen Skandal in Deutschland und Österreich). Geht auf Nummer sicher und kauft lieber Bio-Eier ein und ihr werdet den Unterschied herausschmecken, da bin ich mir ganz sicher.

Ich liebe mein weichgekochtes Frühstücks-Ei, aber es Sonntags zu essen, hat irgendwie etwas ganz Besonderes, oder?! Man kann sich dabei stundenlang Zeit lassen, (Achtung, das Ei wird schnell kalt und hart), man muss nicht danach in die Arbeit hetzen und falls man noch müde ist, so wie ich meistens, legt man sich einfach wieder ins Bett und kuschelt mit der Katze, … ahso ja, ich habe einen Hund. Guten Appetit. 🙂