Warum Frühstücken so wichtig ist!

Guten Morgen meine Lieben! Heutzutage liebe ich es zu frühstücken, egal ob mal herzhaft mit türkischen Sucuk (Wurst) gebraten mit Spiegelei, Porridge, oder Chia-Pudding mit Früchten. Ich bin ganz offen für alles! Das war nicht immer so!

Früher wollte ich nicht so gerne frühstücken, hatte nie richtigen Appetit, denn ich bin ein totaler Morgenmuffel. Keiner darf mich anreden, sonst droht Gefahr. Abgesehen davon, bin ich immer zu spät, aus den 5-Minuten länger im Bett bleiben, werden plötzlich 15-20 Minuten länger im Bett bleiben. 😀 Darum habe ich 3 Wecker zu 3 unterschiedlichen Weckzeiten eingestellt. Schlaf ist eben sehr wichtig für den Körper! 😀 So ist auch das Frühstück.

Was passiert mit unserem Körper, wenn wir nicht frühstücken?!

Nachts haben wir bereits die Energie, die wir am Abend zu uns genommen haben, verbrannt. Unsere Energiespeicher sind leer, außer ihr habt so einen Hüftspeck wie ich, der euch durch den nächsten Winter und übernächsten mit gleich dazu, bringt. 😀 Unser Körper braucht wieder Energie, um wieder voll zu funktionieren. Frühstücken wir nicht, fühlen wir uns unkonzentriert, gereizt und schlapp, egal wieviele Kaffees wir schon intus haben.

Ließ ich das Frühstück ausfallen, verspürte ich um die Mittagszeit einen Bärenhunger auf ungesunde Sachen. Und da gings ab, dann wurde gefuttert, was unter meine Finger kam, ein halbes Glas Nutella, 5 Semmeln, eine Wurst- und Leberkäsesemmel ging auch noch rein, und trotzdem fühlte ich mich nicht satt. Hätte ich doch bloß auf meine Mutter gehört, die mir eines beibringen wollte: „Frühstück ist die wichtigste Mahlzeit des Tages!“

Geniesst den Sommer, nun ist er endlich da! Guten Appetit! 🙂

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Minz-Joghurt mit Stachelbeeren
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China-Pudding mit Aprikosen Mousse

Quiche Lorraine – Die Königin aller Quiche

Heute ist Sonntag und vor 2 Stunden hatte ich noch keinen Plan was ich kochen soll. Wie wäre es mit einer Quiche? Im Tiefkühler gibt es noch Speck vom geräucherten Lamm (Rippen). Zwiebel und Eier habe ich immer im Kühlschrank und einen geriebenen Emmentaler ist von der letzten, selbsgemachten Pizza noch übrig geblieben. Ja, Prima, los geht’s!

Für den Teig:

  • 200 Gr. Mehl (heute verwende ich Vollkorn-Dinkelmehl)
  • 100 Gr. kalte Butter
  • Ganz wenig Wasser (je nach Bedarf)
  • 1 Brise Salz

Alles zu einem geschmeidigen Teig zusammen kneten. Den Teig in einer 28 cm runden und befetteten Tarte/Quiche-Form eindrücken, einen Rand bilden. Mit einer Gabel anstechen, damit keine Blasen entstehen. Im vorgeheizten Ofen bei 180-200 Grad den Teig ca. 10 Minuten vorbacken. Wenn der Teig vorgebacken wird, dann wird er später nicht durch die Fülle eingeweicht und bleibt knusprig.

In der Zwischenzeit die Fülle vorbereiten:

  • 2 Schalotten, oder 2 kleine Zwiebeln
  • 50 Gr. Speck
  • 3 Eier
  • 50 Gr. Emmentaler
  • 1 gehäufter Teelöffel Paprikapulver (ich nehme das Ungarische, es hat ein rauchiges Aroma und ist scharf)
  • 350 ml Milch
  • 1 Esslöffel Mehl

Schalotten oder Zwiebeln klein würfeln und in Butter anbraten. Den ebenfalls in Würfeln geschnittenen Speck zu den Zwiebeln dazu geben und einige Sekunden mitbraten, nicht zu lang, sonst wird der Speck wie Gummi. Die Mischung auf den vorgebackenen Teig verteilen.

Mehl mit den Eiern und der Milch gut verrühren, Paprikapulver hinzugeben, mit Salz und Pfeffer gut abschmecken und in die Form eingießen.

Bei ca. 200-220 Grad ca. 30 Minuten lang goldbraun backen. Ein wenig abkühlen lassen und mit einem Blattsalat servieren. Et voilà! Bon appétit mes amis. 🙂

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Der barbarische Rhabarber!

Es gibt kaum jemanden, der besagt, Deutsch sei eine leichte Sprache. Die Artikeln der die das, etc.  machen für mich oft keinen Sinn und sogar nach 25 Jahren in Österreich kommen mir einige Wörter ziemlich merkwürdig vor.

Vor ein paar Jahren wusste ich nicht mal was ein Rhabarber ist, ja, das dürft ihr mir ruhig glauben. Dieses Wort war mir völlig fremd. „Was ist das, woher kommt es?!“grübelte ich so vor mir hin. „Rhabarber, Barbara, Conan der Barbar, Arnold Schwarzenegger.“ Schrecklich dieses ständige Kopfkino, aber ist Barbara mit Rhabarber irgendwie verwandt, oder etwa nicht?! Der barbarische Rhabarber!? Oder sind es doch diese barbarischen Gedanken mit Arnold?!

Ich habe den Rhabarber kürzlich für mich entdeckt. Ich staunte nicht schlecht, als ich diese Stangen so vor mir im Supermarkt sah: „Dieser Rhabarbar schaut wie Stangensellerie aus, wie rotes Stangensellerie, mei Gott, was kann da gut dran sein?! Wie dieses Gemüse bloß schmeckt? Oder ist es doch Obst?!“ Fragen über Fragen, der ganz normale Einkaufswahnsinn.

Danach entstanden diese Küchlein, ganz schnell und lecker.

Was ihr dazu braucht sind nur ein paar Zutaten und den Rhabarber, oder vielleicht wächst er in eurem geheimen Garten, umso besser. 😉

Da jetzt der Rhabarber nicht mehr geerntet wird, ab Ende Juni ist das gute Stück nicht mehr verfügbar, hab ich mir gleich einen Rhabarber Kompott Vorrat angeschafft. Wieviele Gläser? Zwei! Naja, Vorrat für 2-4 Tage eben! 😀

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Ihr braucht Folgendes:

1. 2-4 Stangen Rhabarber (je nach Größe)

2. 4 kleine feuerfeste Formen, oder 1 grosse

3. 2 Eier (M)

4. 90 gr. Zucker und 1 Päckchen Vanillezucker

5. 100 gr. Mehl

6. 1 Messerspitze Backpulver

7. 4 Esslöffel Öl

8. 170 ml Milch

Rhabarber putzen und in 1-2 cm schneiden, in die bereits gefetteten Förmen verteilen. Eier, Zucker, Mehl und Backpulver zu einem glatten Teig mischen. Milch nach und nach dazugeben, gut verrühren und in die Förmchen giessen. Beim vorgeheizten Ofen (180 Grad) ca. 35-40 Minuten lang backen.

Mit Puderzucker bestreuen und heiß servieren! Guten Appetit! Eure Mirel(l)a

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Vietnamese Spring Rolls

Hinter diesen leckeren Frühlingsrollen, der etwas anderen Art, steckt eine wunderbare Freundschaft.

Nga, meine Freundin aus Vietnam, haben wir Ende September, 2013, am Salzburger Hauptbahnhof kennen gelernt. Wir waren gerade dabei ein Bayernticket beim Automaten zu lösen. Sie wollte auch mit, und fragte, ob wir uns das Ticket durch drei teilen wollen. Wir sagten gleich zu und nahmen sie mit uns mit. Wohin? Zum Oktoberfest natürlich. Die zwei Stunden Fahrt dorthin vergingen wie im Fluge, wir unterhielten uns, als hätten wir uns schon ewig gekannt, die Chemie stimmte sofort zwischen uns.

Zurück vom Oktoberfest trennten sich unsere Wege, aber wir blieben im Kontakt. Ein paar Monate später besuchte sie uns wieder in Salzburg und nochmals im Sommer 2014 gemeinsam mit ihrem Verlobten. Beide zauberten für uns traditionelle Köstlichkeiten, darunter Frühlingsrollen Vietnamesische Art, die uns besonders gut schmeckten.

Dazu braucht ihr folgende Zutaten:

1. Reis Papier (sehen aus wie dünne, durchsichtige Fladen)

2. Hoi Sin Sauce und Erdnusscreme fein

3. Salat (zB Eisbergsalat)

4. Karotten-, Paprika-, Gurken-Sticks

5. Koriander oder Petersilie

6. Garnelen (ohne Schale, blanchiert, wenn sie gar sind werden sie rosa). Man kann auch gekochtes Hühnerfleisch verwenden, was man eben so mag. Eurer Fantasie sind keine Grenzen gesetzt.

Im Grunde genommen kann man jedes Gemüse und Fleisch verwenden, auf das man Lust verspürt. 🙂

1-2 Knoblauch Zehen fein würfeln und in einem kleinen Topf in 1 EL Olivenöl anschwitzen. 2-4 Esslöffel Ernusscreme und 2 Esslöffel Hoi Sauce zum Knoblauch dazu geben und gut zu einer Sauce mischen, langsam erwärmen, nicht zu heiß, sonst verbrennt die Sauce. Ein wenig Wasser dazu, um eine homogene Sauce zu bekommen, nicht zu weich, nicht zu dick, eben perfekt zum Dippen, wie eine Mayonnaise.

Und jetzt darf gerollt werden – rolln‘ – rolln‘ – rolln‘

Zuerst eine große Schüssel mit kaltem Wasser befüllen, das Reispapier kurz darin anfeuchten, nicht zu lange, sonst reißt es. Den Salat, Gemüse Sticks etc. halb einrollen, danach die Garnelen rein und zu einer Frühlingsrolle formen. Dippen nicht vergessen! Hmmmmmmm lecker und gesund! Je mehr bei Tisch, desto lustiger wird es, denn nicht jede Rolle klappt von Anhieb an. 😀 Guten Appetit!

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Das Frühstücks-Ei

Guten Morgen meine Lieben und einen wunderschönen Sonntag euch allen.

Sonntag um 10 Uhr, da sind die meisten schon auf, sogar ich … *rausper* … ja, mein Körper ist wach und meine Beine bewegen sich gerade Richtung Kaffeemaschine. Hoffentlich stolpere ich nicht über meinen kleinen Hund Jimmy (Malteser). Gut dass er weiß ist, ansonsten wäre die Wahrscheinlichkeit ihn zu zerquetschen noch höher. Auch ein Hund lebt gefährlich, ja ja!!!

Achja, kommen wir wieder zum Thema, ach, ich werde so leicht abgelenkt, unglaublich. Das Frühstücks-Ei, das gefürchtete Frühstücks-Ei. Wie oft hörte ich von meinen Eltern, von deren Eltern, von den Medien, wie viel Cholesterin doch so ein Ei intus hat. „Iss nicht so viele Eier, mein Kind!“, schrie die Nachbarin über den Zaun. Als hätte die so ein Fernglas und würde mich beim Essen stundenlang beobachten. Ich nahm es ihr nicht übel, sie war schon alt und praktisch wie eine dritte Oma für mich. In dem Dorf in Rumänien, wo ich aufwuchs, da war doch sowieso jeder mit jedem verwandt, man konnte nie lang auf jemanden böse sein.

Heute hat das Ei einen besseren Ruf, wenn man zumindest die negativen Schlagzeilen der letzten Monate ausblendet (Salmonellen Skandal in Deutschland und Österreich). Geht auf Nummer sicher und kauft lieber Bio-Eier ein und ihr werdet den Unterschied herausschmecken, da bin ich mir ganz sicher.

Ich liebe mein weichgekochtes Frühstücks-Ei, aber es Sonntags zu essen, hat irgendwie etwas ganz Besonderes, oder?! Man kann sich dabei stundenlang Zeit lassen, (Achtung, das Ei wird schnell kalt und hart), man muss nicht danach in die Arbeit hetzen und falls man noch müde ist, so wie ich meistens, legt man sich einfach wieder ins Bett und kuschelt mit der Katze, … ahso ja, ich habe einen Hund. Guten Appetit. 🙂

Vegan, vegetarisch oder Fleischesser, das ist hier die Frage!!!

Vor ein paar Jahren bin ich auf so manche Artikel gestoßen. Überall lauerten die Veganer mit ihren toll aussehenden bzw. gesunden Gerichten im Internet herum. „Ach du Schreck“ schrie ich plötzlich und fiel fast vom Stuhl, der schon ganz nass vom Angstschweiß war. „Ich ernähre mich fürchterlich! Ich werde bald sterben, wenn ich meinen Fleischkonsum nicht einschränke. Die Medien sind voll von diesen sogenannten Powerfoods, wo ich diese wohl herbekommen kann?!“ murmelte ich so vor mir hin. Mein Puls schlug mir bis zum Halse, meine Hände zitterten. „Ich werde auch Vegetarier!“ beschloss ich fest.

Lang gedauerte mein Vegetarier-Dasein nicht. Nach zwei Tagen stürzte ich mich wieder aufs Frühstücksbuffet des Hotels, bei dem ich tätig bin. Die Wurstplatte war die erste, die von meiner feinen Nase wahrgenommen wurde und wie meine Augen doch glänzten während ich vorm Buffet stand. Unterwegs zum Tisch, voller Ungeduld, ein paar Meter vor meinem Ziel, stopfte ich mir doch die ganzen Blätter Wurst in mich hinein. Tja, peinlich nur, aber gut, dass ich damals niemanden davon erzählte. 😉

Wie schaffen das die Veganer oder Vegetarier bloß? Woher nehmen sie diese Energie her, um Schweinebraten und Co. zu widerstehen?! Welche Motive haben angehende Veganer? Natürlich hat sich dieser Trend rasch verbreitet und hält sich immer noch hartnäckig. Ist es weil man die armen Tiere, die nicht tiergerecht gehalten werden, nicht essen will?! Ist es, weil man dadurch gesünder leben will? Oder aus welchem Grund werden Menschen plötzlich zum Vegetarier oder Veganer? Und somit hat „Du bist was du isst“ in unserer modernen Zeit eine ganz neue Bedeutung bekommen. Um gesund zu leben, müssen wir genau darauf achten, was genau wir essen und wo wir essen. Ich bin eine Genießerin und will auf nichts verzichten müssen. Ich achte immer darauf, was genau auf meinem Tisch kommt, kaufe fast immer Bio ein und koche frisch so oft es geht. Das ist doch schon die halbe Miete, um ein ausgewogenes Leben zu führen, oder?

Ich wünsche euch ein tolles Wochenende und viel Spaß beim Kochen! Eure Mirel(l)a. 🙂

P.S. Ich freue mich jetzt schon auf eure Feedbacks.