Festtagstorte

 

Diese Torte ist unkompliziert, kalorienreduziert und einfach lecker. Ihr braucht folgende Zutaten:

Teig:

85 gr. glattes Mehl

35 gr. Maisstärke

1 Brise Backpulver

25 gr. Kakaopulver

25 gr. Staubzucker

5 Eier M

eine Brise Salz

Creme:

250 gr. Topfen

250 gr. Mascarpone

2 Zitronen Bio

150 gr. Staubzucker

1 Schuss Ahornsirup

250 gr. Erdbeeren

125 gr. Himbeeren

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Zubereitung:

Erstmals den Ofen auf 175 Grad vorheizen. Alle trockenen Zutaten wie Mehl, Maisstärke, Kakaopulver sowie Backpulver in einer Schüssel sieben und miteinander vermischen. Die Eier trennen und das Eiklar mit einer Brise Salz und dem Staubzucker schaumig schlagen. Zuerst das Eigelb danach die Mehlmischung vorsichtig unter die Schneemasse unterheben.

Eine kleine Tortenform (16 cm Durchmesser) mit Backpapier auslegen und die Masse in die Form gießen. Den Biskuitteig ca. 30 min backen, nach ca. 15 Minuten den Teig durch einen Holzstab kontrollieren, Teig immer im Auge behalten, sonst wird er zu trocken, die Backdauer variiert vom Ofen zu Ofen. Ist der Holzstab trocken, dann ist die Torte fertig gebacken. Die Torte von der Form vorsichtig lösen, das Backpapier entfernen, mit einem langen Messer längst in drei Teilen schneiden und auf einem Gitter abkühlen lassen.

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Für die Creme die Erdbeeren und Himbeeren waschen, gut abtropfen lassen, in dünne Scheiben schneiden und einige ganze für die Dekoration beiseite stellen. Zwei Bio Zitronen waschen und abtupfen, die Schale beider Zitronen abreiben und den Saft auspressen, alles in einer Schüssel auffangen. Der Topfen, die Mascarpone, den Staubzucker und Ahornsirup auch in die Schüssel geben und alles gut miteinander mixen, bis eine cremige Konsistenz erreicht wurde.

Nachdem die Tortenböden ausgekühlt sind, könnt ihr mit dem Schichten beginnen.

Die Creme in 4 gleiche Portionen teilen, eine davon kommt auf den ersten Tortenboden, dann wird die Hälfte der geschnittenen Erdbeeren und Himbeeren darauf verteilt und noch eine Portion von der Creme darauf verstrichen. Den zweiten Tortenboden drauf legen und das Ganze nochmals wiederholen.

Mit den restlichen Beeren schön Dekorieren und für 3-4 Stunden kühl stellen.

Viel Spaß beim Nachbacken und Naschen, eure Mirel(l)a.

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Seelentröster – Omas Erdbeer-Sahne-Roulade

13164408_10207930625815978_3134443205880004993_nWie ich Montage hasse! Nicht, weil man morgens kaum in die Gänge kommt, nein. Wie dein Montag anfängt, so fängt deine Woche an.

Nicht Alles verläuft nach Plan, schon gar nicht in der Arbeit, und nach einem harten Tag hofft man einfach nur, dass der Partner nicht den Schokoladenvorrat geplündert hat.

Tja, die Angst war berechtigt, den gestern fand ich lediglich eine leere Schublade vor. Und seine dreiste Ausrede war, „ich hatte Nichts zu essen!“ Tja, Männer, können sich eben nicht alleine versorgen, oder wollen nicht, sobald sie in einer Partnerschaft leben. 😀

Man kommt frustriet heim, die Schokolade ist auch noch alle, da kommt Plan B ins Spiel.

Schnell was zaubern, heißt die Devise, man nehme die Erdbeeren und die Eier aus dem Kühlschrank, Mehl und Speisestärke gibt es auch noch, jetzt fehlt nur noch die Sahne. „Ahhh, da schau her, da ist doch wirklich ein Fläschchen Obers im Kühlschrank. Wann habe ich das bitte gekauft?!“ Omas Rezept ist so einfach und so gut, man nehme:

Zutaten:

75 gr. Mehl

25 gr. Speisestärke

5 Eier (M) oder 4 Eier (L)

1 EL braunen Zucker

Abrieb einer unbehandelten Zitrone

Vanillezucker

250 ml Sahne

500 gr. Erdbeeren

Erdbeer-Konfitüre, am besten selbst gemacht

Puderzucker

Zubereitung:

Ofen mit Ober- und Unterhitze auf 160 Grad vorheizen. Eier trennen, Eigelb mit Vanillezucker und Zucker mixen, Eiweiß steif schlagen und mit der Eigelbmischung  vermengen. Mehl und Speisestärke unter die Eimasse vorsichtig unterheben. Backpapier auf einen großen Backblech legen und die Masse gleichmäßig darauf verteilen. Etwa 10 min. Goldbraun backen, aber Vorsicht, nicht aus den Augen lassen. Die Roulade vom Backpapier lösen und auf einem sauberen Küchentuch legen und damit einrollen, auskühlen lassen.

Tipp: In den Teig kommt bei mir kaum Zucker rein, die Konfitüre ist doch süß genug und man will, dass meine Roulade erfrischend schmeckt.

In der Zwischenzeit die Erdbeeren waschen, trockentupfen und in kleine Stücke schneiden. Sahne steif schlagen und beiseite stellen. Sobald die Roulade ausgekühlt ist, die Konfitüre, die Sahne und die Erdbeeren darauf verteilen und vorsichtig einrollen.

Mit Puderzucker und einigen Erdbeeren garnieren und kalt servieren. So einfach und so gut. Guten Appetit wünscht eure Mirel(l)a!

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Erdbeerkonfitüre und der Kommunismus

Ach der Sommer, der ist mir doch fast die allerliebste Jahreszeit! Obst in allen Variationen, man will sich durch die ganzen Sorten durchessen bis man platzt. Erdbeeren, Himbeeren, Heidelbeeren, Stachelbeeren, Kirschen, Marillen, Nektarinen, Pirsichen, ach du meine Güte, am liebsten würde ich in Obst baden! 😀

Sommer und Einmachen gehört irgendwie dazu, wie der Winter mit dem Schnee! Einmachen klang für mich immer nach viel Arbeit und ich hasse viel Arbeit in der Küche. Das ganze Obst zusammen schnipseln und stundenlanges Einkochen. Nein, danke, das ist nichts für mich, aber wieso denn eigentlich?

Wenn ich eine Selbstanalyse starte und in die Tiefe meiner Psyche hineinschaue, gebe ich einfach meiner Mutter die Schuld. Diese Einstellung habe ich meiner Mutter zu verdanken, denn sie hatte nicht wirklich Zeit mir das Einkochen beizubringen bei einem 7 Tage die Woche Job.

Ja ja, ja, ihr habt richtig gelesen. Während der Kommunismus-Ära in Rumänien bis Dezember 1989 , (meiner Meinung nach ist der Kommunismus immer noch präsent, das heißt jetzt nur Demokratie), musste meine Mutter 7 Tage die Woche arbeiten und hatte einmal im Monat Sonntags frei. Sie war Filialleiterin eines Brautmoden-Geschäfts und musste immer vom Aufsperren bis zum Zusperren im Geschäft sein. Ein hartes Leben das man sich heute überhaupt nicht mehr vorstellen kann, aber damals hatte man keine Wahl, entweder man fügte sich für einen Mindestlohn, oder man hungerte.

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Wen wundert es dann, denn sie hatte kaum Zeit fürs Einkochen oder stundenlanges Stehen in der Küche, im Gegensatz zu ihren beiden Schwestern. Sie waren Beamtinnen und hatten eine Menge Freizeit. Meine Tanten hatten ihre Vorratskammern voll mit Einmachgläsern, Zwetschgen-, Marillen,- Erdbeerkonfitüren. Gurken, grüne Tomaten, gegrillte Melanzani und Paprika und viele andere Leckereien. Jedes Mal als ich eines meiner Tanten besuchte, ging ich in ihrer Vorratskammer und bediente mich einfach, ich fühlte mich wie Alice im Schlemmerland.

Heute ist Einmachen von Konfitüren ganz leicht, warum? Gelierzucker hat unsere Küche erobert! Geht ganz schnell, nur das Schnipseln bleibt mir leider nicht erspart! 😉

Man nehme 1 kg Obst und 1 kg Gelierzucker, man kocht die Masse ca. 4 Minuten auf starker Hitze ein, Achtung es spritzt, und füllt die heiße Masse in die bereits ausgekochten Gläser ein. Viola, fertig und schmeckt sogar! 😀

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