Kostenlose Dinge, die uns glücklich machen und wir mehr davon haben wollen

1. Ausgiebig mit dem Haustier kuscheln

IMG_7830Forscher haben heraus gefunden, dass Menschen, die einen Hund oder eine Katze als Haustier halten, weniger an Stress leiden. Durch das Streicheln der Tiere wird das Stresshormon Adrenalin sowie der Blutdruck und das Herzschlag gesenkt.

Hundebesitzer profitieren von ihrem Vierbeinern aber doppelt.  Durch die körperliche Aktivität werden chronische Erkrankungen wie Diabetes, Krebs, Bluthochdruck und chronische Bronchitis positiv beeinflusst.

Kein Haustier zum Kuscheln? Kein Problem! Holt eure Kuscheltiere raus! Ja, ihr habt richtig gelesen und ihr braucht euch dafür überhaupt nicht zu schämen. Wir sind doch alle ein wenig „Kind“ in unserem Herzen. Auf die Plätze, fertig, Los Kuscheln!

2. Sich zum Sex verabreden

IMG_7826Jeder tut es, aber keiner redet oft darüber. Sex sollte kein Tabu kennen, denn er ist die natürlichste Sache der Welt. Er macht unheimlich viel Spaß, bringt unsere kreative Seite zum Vorschein und pusht unser Immunsystem immer wieder aufs Neue.  Die dabei ausgeschütteten Glückshormone sorgen nicht nur für gute Laune, sondern lässt uns sogar mit der Sonne um die Wette strahlen. Nähe und Geborgenheit sind jetzt besonders wichtig in dieser schwierigen Zeit des Social Distancing.

Zu müde oder keine Zeit dazu? Gibt’s nicht! Macht es wie die Stars und verabredet euch zum Sex, das funktioniert wunderbar und man findet keine Ausreden mehr. Euer Sportworkout steht doch auch in eurem Kalender, also wieso nicht das Rendezvous mit dem Partner oder Partnerin?

Ihr seid Single? „Kein Problem“, sagt die selbstbewusste Frau von heute. Was der Mann kann, kann die Frau schon lange. Self-love is schon lange in!

3. Mit der besten Freundin mindestens eine Stunde lang telefonieren

IMG_7829Mal ehrlich, wie viele von euch telefonieren noch stundenlang? Die heutige Kommunikation ist immer unpersönlicher geworden, obwohl die Telefonie praktisch nichts mehr kostet.

Erinnert ihr euch an die Zeit vor über 20 Jahren, als wir noch keine Handys besaßen und wir auf den EINEN Anruf gewartet haben? Und vergessen wir bitte nicht die hohen Telefonkosten, die unsere Mütter jeden Monat in Angst und Schrecken versetzten.

Warum telefonieren wir also nicht mehr so oft? Es gibt aber nichts Schöneres als mit der besten Freundin oder mit dem Freund sich über Gott und die Welt zu unterhalten und dabei die Stimme und die Stimmung des Gegenübers wahrzunehmen.

Ist Telefonsex auch schon ausgestorben? Das ist aber jetzt eine andere Geschichte.

4. Für ein paar Stunden zurück in die Vergangenheit 

IMG_7824Ach, wie ich Flohmärkte liebe! Mein absoluter Lieblingsflohmarkt ist der Antikmarkt bei Metro, Wals-Himmelreich. Man fühlt sich für ein paar Stunden in die Vergangenheit zurückversetzt, so wie in den Film  „Midnight in Paris“, bevor man wieder in die Realität von Corona und Facebook zurückgeholt wird.

Vielleicht dürfen wir alle bald wieder an Flohmärkten teilnehmen, wir nehmen gern auch unseren Nasen-Mundschutz mit. Mittlerweile haben wir uns eh schon daran gewöhnt, oder? Irgendwie bleibt mal undercover und ein wenig geheimnisvoll. Wenn man noch die Sonnenbrille aufsetzt, braucht man sich gar nicht mehr zu schminken. Naja, schminken ist wahrscheinlich eh nicht so ratsam, schon gar nicht ein roter Lippenstift, es sei denn man will so aussehen wie der Joker.

Mein Tipp: Die Geldtasche einfach zuhause lassen, so wird man nicht dazu verführt Etwas einzukaufen.

5. „Mehr Zeit für mich“ – Alte Alben und Briefe herauskramen

IMG_7832Unsere digitale Welt hat viele von uns vergessen lassen, wie ein echtes Foto und ein handgeschriebener Brief aussieht, sich anfühlt oder riecht, außer die unbeliebten monatlichen Rechnungen, die keiner lesen will.

Habt ihr auch ungefähr 8.000 Fotos auf eurem Smartphone, 2.000 davon Screenshots, weil ich interessante Artikel später nochmals lesen will, 500 Selfies (natürlich unveröffentlicht) und vergessen wir nicht das Laptop. Dort befinden sich weitere 100.000 Fotos, die sich keiner mehr ansieht. Warum kann ich mich nicht von meinen Fotos trennen? Bin ich ein Foto-Messy?

Und doch gibt es nichts schöneres als alte Alben auszugraben und in alte Erinnerungen zu schwelgen. Aber bitte nicht die Fotos von der Ex oder dem Ex auspacken, das wollen wir jetzt alle nicht sehen. Wie wärs mit alten Briefen? Habt ihr noch welche aufgehoben?Ich habe tatsächlich noch Briefe, die über 25 Jahre alt sind und noch älter, ist das nicht der Wahnsinn?

Durch Fotos und Briefe erleben wir jedes Ereignis zwei Mal, in der Gegenwart und in der Retrospektive, ist das nicht wunderbar?!

6. Für Freunde einen Kuchen backen und ihn gemeinsam verputzen

IMG_7836Freunde sind wie Familie, die uns nicht ständig auf die Nerven gehen und stundenlang eine Predigt halten. Freunde ist die Familie, die man sich ausgesucht hat und wir lieben sie einfach!

Darum sollten wir ab und zu für sie einen Kuchen backen und ihn dann gemeinsam mit ihnen verputzen. Ihr könnt nicht backen? Kein Problem, ihr müsst keine sechs-stöckige Torte zaubern, ein einfacher Obstkuchen oder Muffins genügen auch. Dafür muss ihr nichts ausgeben, denn die Zutaten haben wir doch alle jetzt zuhause, ich sage nur, Hamsterkauf!

Hier mein ultra einfaches Rezept für euch:

200 gr. Mehl, 150 gr. Zucker, 4 Eier, 100  gr. weiche Butter, 1/2 Päckchen Backpulver, 1 Päckchen Vanillezucker, Lieblingsobst, wie z.B. Erdbeeren oder Rhabarber, wenn es ein Blechkuchen werden soll oder tiefgefühlte Heidelbeeren für leckere Muffins. Frische Heidelbeeren gibt es momentan leider nur aus Spanien oder aus fernen Ländern.

Alles bis auf das Obst zu einem Teig verrühren und auf ein Backblech streichen, mit dem Obst belegen und bei 180 Grad Ober- und Unterhitze ca. 30 – 35 min. goldbraun backen. Die Backzeit kann je nach Ofen variieren, aber mit dem Zahnstocher könnt ihr überprüfen, ob der Kuchen schon fertig gebacken ist. Kommt der Zahnstocher sauber raus, ist der Kuchen schon fertig. Hmmmmm, lecker, oder?

Übrigens, ab Mai dürfen wir wieder alle unsere engsten Freunde wiedersehen. Das wäre doch die perfekte Gelegenheit sich nach dieser langen Zeit wieder auf Klatsch und Tratsch zu treffen und dabei gemeinsam genüsslich einen Kuchen zu verputzen, oder was meint ihr?

7. Raus and die frische Luft

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Sonne, Licht und Bewegung an der frischen Luft sorgen nicht nur für gute Laune, sondern füllen unsere Energiereserven wieder auf. Unser Stoffwechsel wird wieder aktiviert und unser Immunsystem gestärkt. Ist das nicht toll?

Unser Körper ist leider nicht dazu gemacht, nichts zu tun. Um gesund und fit zu bleiben, brauchen wir Bewegung, auch wenn es nur eine kleine Runde um den Block oder Haus ist. Täglich 30 Minuten Bewegung an der frischen Luft ist ein Muss, am besten 60 Minuten, oder die berühmten 10.000 Schritte.

Also, bleibt in Bewegung und vor Allem gesund, eure Mirel(l)a

Fotos von pixabay.com

Brunch Platter

Hallo ihr Lieben!

Zur Zeit kursieren im Internet atemberaubende Platten mit gesunden und schön angerichteten Leckereien. Ganz gleich ob fürs Frühstück, Brunch oder Buffet, man kann sich an den wunderschönen Farben einfach nicht satt sehen. Geht es euch genau so?

Ich dachte mir, warum nicht eigentlich meinen Liebsten an einem Sonntag damit überraschen, ich will sehen wie er darauf reagiert.

In wenigen Schritten zu eurer selbstgemachten Brunch-Servierplatte für 2 – 4 Personen:

  1. Eine runde und ca. 30 – 40 cm große Servierplatte aus Holz
  2. Bin ich der süße oder der herzhafte Typ?
  3. Eine Liste der Zutaten erstellen, vegan, vegetarisch oder doch mit Prosciutto, Salami und Co.?
  4. Welches Obst und Gemüse sind farbenfroh und schmecken mir gut?
  5. Um die Platte noch den letzten Schliff zu verpassen, dekoriert ihr noch mit, auf die Zutaten farblich abgestimmte, Blumen.
  6. Habt ihr ein größeres Tablett? Dann könnt ihr das Gebäck auch noch dazu anrichten, ansonsten weglassen und separat in einem Brotkorb servieren.
  7. Zutaten farblich abwechselnd anrichten, entweder von der Mitte nach außen beginnen oder umgekehrt, es ist euch überlassen.
  8. Vom Planen bis zum Servieren könnt ihr mit 1,5 h rechnen.

Für meine Platte für zwei habe ich folgende Zutaten verwendet:

  1. Kiwi, 1 Stück halbiert
  2. Maracuja, 1 Stück halbiert
  3. Physalis, 3 Stück
  4. Grapefruit, eine halbe
  5. Cherrytomaten mit Strauch, 2×3 Stück
  6. Kleine (Snack)-Paprika, 2 Stück
  7. Saturn Pfirsich, 1 Stück halbiert
  8. Himbeeren (125 gr.)
  9. Heidelbeeren (125 gr.)
  10. Avocado, 2 Viertel
  11. Kresse, nach Belieben
  12. Datteln, 6 Stück
  13. Cashewnüsse, eine Handvoll
  14. Kürbiskernen, eine Handvoll
  15. Schrimpssalat, 2 x 100 gr. in Muffinformen aufgeteilt
  16. Grana Padano, ca. 70 gr. in 4 Stifte
  17. Blauschimmelkäse, ca. 70 gr. in 4 Stifte
  18. Falafel, 6 Stück
  19. Madelaines, 2 Stück
  20. Schokowaffel, 2 in 4 Stück Ecken geschnitten
  21. Kleine Rosen, gelb/rot, 4 Stück (nicht essbar!)

IMG_6403Ihr könnt euch vorstellen, dass wir nicht alles geschafft haben. Falls ihr vom Salat, Käse, Tomaten und Paprika mehr drauf packt, ist die Platte für 3 Personen vollkommen ausreichend. Dazu reichten wir noch Vollkorn- und Laugengebäck sowie Butter. Übrigens hat meine Platte einen Durchmesser von 35 cm.

Erzählt mir bitte, wie eure Liebsten darauf reagiert haben.

Wie findet ihr die Idee so einen Brunch einmal im Monat zu servieren, oder ist euch das doch zu aufwändig? Ich freue mich auf euer Feedback!

Viel Spaß und guten Appetit. Eure Mirel(l)a!

 

 

Einmal Himmel und zurück – mit „Dinner in the Sky“

„Dinner in the Sky“ gastierte bereits das dritte Mal in Salzburg und ich durfte Teil dieses einzigartigen Events sein.

Was ist eigentlich „Dinner in the Sky“? Für diejenigen unter euch, die „Dinner in the Sky“ noch nicht kennen, nehme ich euch jetzt einfach mit auf einen kurzen, aber dennoch aufregenden und  kulinarischen Trip über das wunderschöne Salzburg.

Ihr genießt eine herrliche Aussicht über die Stadt Salzburg und die umliegende Berglandschaft, getoppt von einem exklusiven Gourmet-Menü, das eure Geschmacksknospen auf Hochtouren bringt.

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Ein Tisch mit 22 Personen wird von einem professionellem Sicherheitsteam mit einem Kran auf 50 Meter in die Höhe gehoben.

Das ganze Equipment wird vom TÜV auf Herz und Nieren geprüft, die Sicherheit der Gäste und der Crew steht an erster Stelle.

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Arme und Beine schweben frei, die Handtasche muss jedoch am Boden bleiben. Unbedingt Handy oder Kamera mitnehmen, damit ihr diese wunderbaren Genussmomente festhalten könnt.

Nichts für schwache Nerven, denkt ihr? Wer mich kennt, weiß genau, dass ich nicht gerade schwindelfrei bin. Mein Tipp für euch: Ich habe meine Höhenangst einfach mit einem Glas Champagne überwunden und ihr könnt das auch.

Sternekoch Roland Huber mit Crew verwöhnt alle 22 Gäste mit einem außergewöhnlichen Menü, das euch direkt in den 7. Himmel katapultiert.

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Was ich persönlich besonders aufregend finde, ihr seid im Kochgeschehen live dabei und könnt beobachten wie eure Speisen appetitlich angerichtet werden. Wo habt ihr sonst diese tolle Gelegenheit den Chefkoch über die Schulter zu schauen?

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Himmel, Wolken, Leichtigkeit … der sensationelle Abschluss unserer kurzen Reise – „Einmal Himmel und zurück“, war das Dessert. Ein Gedicht aus Himbeeren mit Streusel, Ingwer, Litschi und Shiso. Das Streusel wurde bei Minus 200 Grad aus Stickstoff  „gezaubert“ und wie es aussah, wurden wir alle ein wenig damit „verzaubert“.

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Ihr könnt aus 5 verschiedenen Paketen wählen: Brunch in the Sky 75,00€, Lunch in the Sky 99€ , „Beertasting in the Sky“ 49,00€*, Dinner and the Sky 159,00€, „Cocktail in the Sky“ 59,00€ oder ganz exklusiv – „Meeting in the Sky“ für Freunde und Verwandte oder Events aller Art, die Einsatzmöglichkeiten sind fast grenzenlos.

*Highlight in Salzburg war das „Beertasing In The Sky“.  Dieses besondere Paket gibt es nur in der Stiegl-Brauwelt Salzburg, bei dem acht Biersorten verkostet werden.

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Na? Lust bekommen? Der nächste Sommer kommt bestimmt, schnell buchen zahlt sich aus, so sichert ihr euch eines oder mehrere der 22. begehrten Plätze. Ganz gleich, ob als Geschenk für einen lieben Menschen, oder für euch selbst. Garantiert ist euch ein sensationelles Erlebnis der besonderen Art.

Übrigens tourt Roland Huber nicht nur in Wien und Salzburg, sondern auch durch vielen anderen Städten Europas wie z.B. Bratislava, Berlin, Hamburg und Barcelona. Für weitere Infos wendet euch bitte direkt an: info@dinnerinthesky.at

Wer sich noch im Vorfeld übers Roland Hubers Kochkünsten überzeugen will, der kann dies natürlich in „Le Ciel“ in Wien tun. Seit Jahren begeistert Chefkoch Roland die Gäste mit seinen außergewöhnlich „himmlischen“ Kreationen. (Psssst … „Le Ciel“ heißt „der Himmel“ auf Französisch).

In dem Sinne … bon appetit et a bientot mes amis! Vos Mirella.

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Disclaimer: Ich wurde zu diesem Media-Event von der PR-Agentur Milestones in Communications eingeladen.  Alle Bilder fotografiert von ©Franz Neumayr sowie ©Mirela Özcelik-Albu.

 

 

Marillenkuchen mit Zutaten vom eigenen Hof

Wie ihr wisst bin ein ein Fan der schnellen Küche, bei mir muss alles ratz fatz gehen und nicht zuviel Zeit kosten.

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Jetzt ist ja bekanntlich Marillenzeit, die wachsen hier hinterm Haus in unserem Garten am Land im wunderschönen Rumänien. Ich habe ein ultra einfaches Rezept von meiner Mamma für euch vorbereitet. Übrigens, das ist sie, meine Mamma, und im Hintergrund seht ihr noch meinen kleinen Hund Jimmy.IMG_9485IMG_9492IMG_9400Zutaten:

5 Eier Gr. M/S oder 4 Eier Gr. L (Zimmerwarm)

200 gr. Mehl

200 gr. Zucker

200 gr. Butter (Zimmerwarm)

ca. 750 gr. – 1 kg Marillen (sollten noch fest und leicht säuerlich sein)

1/2 Päckchen Backpulver

1 Brise Salz

Puderzucker

Ihr könnt selbstverständlich auch ein anderes Obst dafür verwenden, falls ihr keine Marillen mögt.IMG_9513Zubereitung:

Ofen auf 175 Grad Ober- und Unterhitze vorheizen, Obst waschen, entkernen und vierteln, beiseide stellen.

Butter und Eier schaumig schlagen, Zucker hinzufügen, weiter schlagen. Mehl mit dem Backpulver und Salz mischen und langsam in die Masse hineinsieben, vorsichtig unterrühren.

Ein mittelgroßes Backblech mit Backpapier auslegen und die Masse darauf verteilen.

Die Obstsstücke in einer Reihe, nebeneinander sehr eng auf die Masse auflegen bis das ganze Blech voll mit Obst ist. Keine Sorge, der Kuchen geht noch schön auf, es ist nicht zu viel Obst.

Circa 40 Minuten goldgelb backen, aber vorsichtig, den Ofen immer in Auge behalten und den Kuchen immer beobachten, alle Öfen sind verschieden und haben eine andere Backzeit.

Ihr könnt den Kuchen warm genießen, mit ein wenig Puderzucker betreuen oder nicht, einfach nur los schlemmen. Mhhhhhhmmmmm.

Das Blech war in einem Tag weg gegessen. P.S. Nicht ich alleine, wir waren zu viert. 😉

Viel Spaß beim Nachbacken und Genießen! Eure Mirel(l)a!

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Mit Eisl Eis durch die Hitzewelle

Seid ehrlich, wie sehr macht euch diese Hitzewelle zu schaffen?! Alte Menschen sowie Tiere leiden besonders unter den Rekordtemperaturen in diesem Monat.

Speiseeis ist eine willkommene Erfrischung, schmeckt Groß und Klein und ist im Sommer an fast jeder Ecke zu bekommen. Aber Hand aufs Herz, wie viele von euch dachten sich schon einmal, dass herkömmliches Eis viel zu süß zubereitet wird? Da müssen Unmengen von Zucker drinnen stecken, jedoch Zucker, Softdrinks und Alkohol solltet ihr lieber bei solchen Temperaturen unbedingt meiden. Wir sind so an Zucker gewöhnt, dass wir süß und extrem süß gar nicht mehr richtig herausschmecken können.

Ich durfte exklusiv für euch Eisl Eis verkosten. Ein Bio Eis der besonderen Art, aus Schafsmilch mit wenig Zucker, aber dafür mit Hundert Prozent Geschmack von glücklichen Schafen aus dem wunderschönen Salzkammergut.IMG_0457 (2)IMG_0392Das es den Schafen an nichts fehlt und sie glücklich sind, das sieht man und das schmeckt man auch. Ihre Milch ist besonders reichhaltig, cremig und einfach lecker. Sie dürfen jeden Tag im freien grasen und sich an den satten und leckeren Grün der Felder erfreuen.

Auf den Fotos könnt ihr gut erkennen, woher das Eis kommt und wie es zubereitet wird. Ich habe euch hier meine Lieblingsschnappschüsse zusammen gestellt – viel Spaß beim Genießen!IMG_0412IMG_0443 KopieIMG_0447 KopieIMG_0396 KopieIMG_0454 (2)IMG_0402IMG_0432Naaaaa, Lust auf eine einzigartige Erfrischung bekommen? Dann ab in die Getreidegasse in der Nähe vom Restaurant Wilden Mann, Familie Eisl heißt euch ganz herzlich willkommen!

Eure Mirel(l)a. 💋💋

Festtagstorte

 

Diese Torte ist unkompliziert, kalorienreduziert und einfach lecker. Ihr braucht folgende Zutaten:

Teig:

85 gr. glattes Mehl

35 gr. Maisstärke

1 Brise Backpulver

25 gr. Kakaopulver

25 gr. Staubzucker

5 Eier M

eine Brise Salz

Creme:

250 gr. Topfen

250 gr. Mascarpone

2 Zitronen Bio

150 gr. Staubzucker

1 Schuss Ahornsirup

250 gr. Erdbeeren

125 gr. Himbeeren

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Zubereitung:

Erstmals den Ofen auf 175 Grad vorheizen. Alle trockenen Zutaten wie Mehl, Maisstärke, Kakaopulver sowie Backpulver in einer Schüssel sieben und miteinander vermischen. Die Eier trennen und das Eiklar mit einer Brise Salz und dem Staubzucker schaumig schlagen. Zuerst das Eigelb danach die Mehlmischung vorsichtig unter die Schneemasse unterheben.

Eine kleine Tortenform (16 cm Durchmesser) mit Backpapier auslegen und die Masse in die Form gießen. Den Biskuitteig ca. 30 min backen, nach ca. 15 Minuten den Teig durch einen Holzstab kontrollieren, Teig immer im Auge behalten, sonst wird er zu trocken, die Backdauer variiert vom Ofen zu Ofen. Ist der Holzstab trocken, dann ist die Torte fertig gebacken. Die Torte von der Form vorsichtig lösen, das Backpapier entfernen, mit einem langen Messer längst in drei Teilen schneiden und auf einem Gitter abkühlen lassen.

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Für die Creme die Erdbeeren und Himbeeren waschen, gut abtropfen lassen, in dünne Scheiben schneiden und einige ganze für die Dekoration beiseite stellen. Zwei Bio Zitronen waschen und abtupfen, die Schale beider Zitronen abreiben und den Saft auspressen, alles in einer Schüssel auffangen. Der Topfen, die Mascarpone, den Staubzucker und Ahornsirup auch in die Schüssel geben und alles gut miteinander mixen, bis eine cremige Konsistenz erreicht wurde.

Nachdem die Tortenböden ausgekühlt sind, könnt ihr mit dem Schichten beginnen.

Die Creme in 4 gleiche Portionen teilen, eine davon kommt auf den ersten Tortenboden, dann wird die Hälfte der geschnittenen Erdbeeren und Himbeeren darauf verteilt und noch eine Portion von der Creme darauf verstrichen. Den zweiten Tortenboden drauf legen und das Ganze nochmals wiederholen.

Mit den restlichen Beeren schön Dekorieren und für 3-4 Stunden kühl stellen.

Viel Spaß beim Nachbacken und Naschen, eure Mirel(l)a.

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Spargelsalat mit Bärlauchpesto

Wer kann Spargelsalat schon widerstehen? Leicht und frisch, nach der deftigen Winterküche ist er im Frühling eine willkommene Abwechslung. Da Spargel viel Eiweiß, Calcium, Phosphor, Eisen und Natrium enthält, ist er auch noch äußerst gesund.

Spargel und Bärlauch – der perfekte Gaumenschmaus

Spargelsalat mit Bärlauchpesto ist ein besonders leckeres Frühlingsgericht. Kulinarisch bleiben hier keine Wünsche offen. Das Pesto verleiht dem Spargel einen unwiderstehlich nussigen Geschmack.

Ob als Vorspeise oder als Hauptgericht, gesund ist Spargelsalat mit Bärlauchpesto allemal. Bärlauch ist der kleine Bruder des Knoblauchs. Und mindestens genauso gesund. Er senkt den Blutdruck und zu hohe Cholesterinwerte.

Außerdem unterstützt er den Magen-Darm-Trakt und wirkt harntreibend. Hier ein besonders leckeres Rezept. Weitere köstliche Bärlauch Rezepte findet man auch unter https://www.gutekueche.at/baerlauch-rezepte.

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Rezept Zutaten:

* 200 g weißer Spargel

* 300 g grüner Spargel

* etwas Salz

* 4 Eier

* 500 g Cocktailtomaten

* 1 Bund Bärlauch

* 1 Bund Rucola

* 30 g Nüsse

* 2 Bio-Zitronen

* 2 Esslöffel Olivenöl

* etwas Pfeffer (aus der Mühle)

Rezept Zubereitung:

Zuerst werden die Eier ca. 6 Minuten gekocht. In der Zwischenzeit werden die holzigen Enden der Spargelstangen abgeschnitten. Dann wird der weiße Spargel geschält bis zu den Köpfen und anschließend in leicht gesalzenem Wasser bei mittlerer Hitze zugedeckt ca. 20 Minuten garen.

Danach wird das untere Drittel der grünen Stangen geschält. Diese ebenfalls 10 Minuten mit garen, bis sie bissfest sind. Nun Rucola und Bärlauch waschen.

Anschließend werden die Nüsse in einer Pfanne ohne Fett leicht geröstet.

Die Zitronen heiß waschen und dann die Schale fein abreiben. Danach werden die Zitronen ausgepresst.

Dann werden 3/4 des Rucola sowie der Bärlauch mit den Nüssen, die Zitronenschale und der Zitronensaft sowie das Olivenöl zu einem Pesto püriert. Das Ganze kräftig würzen.

Nun den restlichen Rucola grob hacken.

Jetzt wird der abgetropfte Spargel in mundgerechte Stücke geschnitten und mit dem Rucola auf Tellern angerichtet.

Die Eier pellen und halbieren sowie die Cocktailtomaten waschen.

Zum Schluss wird das Pesto auf dem Spargel verteilt. Mit den Eierhälften und den Cocktailtomaten belegen und servieren.

Bildquelle: pixabay.com / RitaE CC0 Public Domain

Warum ich Salzburg so liebe!

Wer an einem Montag frei hat, entwickelt Superkräfte, ich zumindest. Ich versuche Alles zu erledigen an nur einem Tag, kennt ihr das auch?

Heute stand der gefürchtete Zahnarzttermin an erster Stelle. Der schon längst überfällige Termin, war heute nicht mehr von meinem Kalender wegzustreichen. Kaum lag ich auf dem Zahnarztstuhl war schon Alles wieder vorbei und das beruhigende Gefühl danach war umso schöner.

Nur ein paar Minuten vom Mirabellgarten entfernt, legte ich dort einen kurzen Zwischenstopp ein, um das Eingangstor des Gartens zum gefühlten 101. Mal zu fotografieren. Das Wetter heute war eher trüb und die Sonne hat sich nicht all zulange gezeigt.

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Was ich nebenbei erblickte, zog die ganze Aufmerksamkeit auf mich. – Das Vogelhaus –

„Ob da Vögeln sind?! Ich höre Nichts!“ Ich trat näher und beschloss hineinzugehen, „ach da steht ‚Museumspavillon‘!“ typisch ich, und ich freute mich tatsächlich auf den Vogelgesang! Kein Kommentar!

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Was ich erblickte war ein heller, weißer Raum mit hohen Decken. Ich trat näher und voila, plötzlich stand ich in Mitten voller prächtigen Farben. Eine ungewöhnliche Gemäldeausstellung der Künstlerin Gabriela Rosenkranz.

„Fliegen möchte ich.

Mich in Träumen und Geschichten

Verlieren und wieder finden.

Zwischen Welten wandern und WANDELN:

Neue Wirklichkeiten erfahren und erschaffen.

So irdisch wie möglich.“ – Gabriela Rosenkranz

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Ganz gleich wie lange man schon in Salzburg wohnt, diese außergewöhnliche Stadt verzaubert jeden immer wieder aufs Neue! In dem Sinne wünsche ich euch einen zauberhaften Montagsabend!

Eure Mirel(l)a.

Irish Soda Bread – Irisches Soda-Vollkornbrot

Heute geht meine kulinarische Reise durch Irland weiter. Ich möchte euch das einfachste Brot der Welt vorstellen, das Irische Soda Brot.

Dieses leckere Brot wird fast zu allen Speisen in den Restaurants gereicht. Ganz gleich, ob ihr ein Duzend Austern, eine reiche Seafood Chowder (Rezept hier: Irish Seafood Chowder) oder ein Irisch Stew, das traditionelle Lammeintopf, genießt, dieses tolle Soda Brot ist der perfekte Begleiter und mit gesalzener irischer Butter einfach ein Gedicht.

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Was ist das überhaupt? Soda heißt eigentlich Natron auf Deutsch, das man wie Backpulver verwendet. Durch Natron wird es richtig leicht und luftig und das Backpulver lässt das Brot schön aufgehen, ohne Germ verwenden zu müssen.

Wenn es mal schnell gehen muss, finde ich dieses Brot perfekt, ist in nur 30 Minuten fertig gebacken und hat sogar eine goldbraune leckere Kruste.

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Den Backofen auf 200 Grad Ober- und Unterhitze oder 180 Grad bei Umluft vorheizen.

Dieses Rezept ist wohl das einfachste Brot Rezept der Welt ohne den Teig vorher gehen lassen zu müssen.

Ich verwende immer Dinkelmehl, aber ihr könnt auch Weizenmehl verwenden, das überlasse ich euch. Mein Glas entspricht 330 ml.

1 Glas Buttermilch

1 Glas Weißmehl

1 Glas Vollkornmehl

1 TL Salz

Backnatron (1/2 Päckchen)

Backpulver (1 Päckchen)

1 Stück weiche Butter (ca. 20 – 30 gr)

Während der Ofen vorheizt, in einer großen Schüssel das Mehl durch einen Sieb geben, das Backnatron sowie das Backpulver und Salz hinzufügen und alles miteinander vermischen.

Ein Glas Buttermilch sowie die weiche Butter hinzufügen und alles zu einem glatten Teig verrühren, ganz gleich ob ihr das mit den Händen, den Mixer (Rührstäbe) oder mit einer Gabel tut, der Teig sollte ebenmäßig und glatt sein.

Mit nassen Händen den Teig zu einem Laib formen und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen. Um eine gleichmäßige Bräunung zu erhalten solltet ihr das Blech auf das mittlere Fach des Ofens schieben.

Nach 30 Minuten hat das Brot bereits eine goldbraune Kruste und kann aus den Ofen genommen werden. Auf einem Kuchengitter auskühlen lassen und genießen. Hmmmmm, wie das duftet!

Tipp: Wenn ihr auf Nummer sicher gehen wollt, dann sticht mit einem langen und dünnen Holzstab in die Mitte des Brotlaibs. Kommt das Stäbchen trocken raus, ist das Brot fertig.

Viel Spaß beim Nachbacken, eure Mirel(l)a!

Info: Seid ihr schon auf den nächsten Beitrag neugierig? Ich koche euch das unglaublich leckere „Shepherd’s Pie“ nach, hmmmmmm, bleibt dran und gespannt!

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Irish Seafood Chowder

Wie versprochen entführe ich euch in die kulinarische Welt von Irland und koche euch meine irischen Lieblingsrezepte einfach und schnell nach.

Zu meiner absoluten Nummer Eins gehört definit das Irische Seafood Chowder. Immer wenn ich diese unglaublich leckere Suppe auf einem Menü entdeckte, musste ich sie bestellen. Ganz traditionell servierte man 2 Scheiben hausgemachtes Sodabrot sowie ein Stück gesalzene irische Butter dazu. Das hausgemachte Brot reichte man fast zu jedem Essen dazu und war im Preis inkludiert.

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Sobald man Seafood Chowder googlet, bekommt man unendlich viele Rezeptvorschläge, vor allem enthält ein Irisches Seafood Chowder keine Garnelen oder Schrimps. Original kommen 2-3 verschiedene Fischsorten rein sowie Miesmuscheln. Einer dieser Fische ist der Smoked Haddock, der in Irland auf fast jeder Speisekarte steht, den wir hier in Salzburg vergeblich suchen. Was ich heute für meinen Chowder verwende, ist ein gutes Stück vom Kabeljau und Lachs sowie frische Miesmuscheln, natürlich könnt ihr euer Chowder nach belieben variieren, falls ihr eines dieser Fische nicht mögt.

Info: Alle Chowder, die ich in Irland gegessen habe, waren extrem dickflüssig, wahrscheinlich mit Mehl oder Stärke gebunden, auf jeden Fall ist das reine Geschmackssache. Ich verwendete für meinen Chowder keine Stärke oder Mehl und ich muss sagen, es schmeckte mir besser als in Irland, ihr werdet euch jetzt selbst davon überzeugen, jetzt geht’s los:

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Zutaten und Zubereitung für 4 – 6 Portionen:

  1. Zu aller erst nehmt ihr einen großen Topf, dieses benötigen wir um ein Kilo Muscheln zu garen und das Muschelwasser dient uns später als Brühe für unseren Chowder. Um dieser Brühe mehr Charakter zu verleihen benötigt ihr folgendes: ein Liter Wasser, Meersalz, frisch gemahlenen Pfefferzwei Zehen Knoblauch, grob gehackt, den Saft von einer Zitrone sowie die übrig gebliebenen Schalenhälften, einen Schuss Olivenöl und ein Lorbeerblatt. Alle Zutaten ins Wasser geben und aufkochen, die Muscheln hinzufügen und nochmals kurz aufkochen, den Topf sofort von der Herdplatte nehmen, Topf zugedeckt lassen.
  2. Ein Stück Butter sowie einen Schuss Olivenöl in einem mittelgroßen Topf zerlassen, eine große Zwiebel in Würfeln schneiden und glasig dünsten.
  3. Circa 50 g Speck würfeln zu den Zwiebeln dazu geben, kurz anbraten.
  4. Zwei große speckige Kartoffel schälen und in kleine Würfeln schneiden.
  5. Einen Teelöfel Paprikapulver geräuchert scharf
  6. Das Muschelwasser direkt in den anderen Topf vorsichtig abseihen, darauf achten, dass ihr einen feinen Sieb verwendet.
  7. Ein Lorbeerblatt sowie ein Teelöffel geräuchertes Paprikapulver dazugeben und ca. 12 Minuten leicht köcheln bis die Kartoffeln gar sind.
  8. In der Zwischenzeit die Muscheln vorsichtig von der Schale auslösen und die ungeöffneten entsorgen. Ein paar mit Schale zur Dekoration beiseite lassen.
  9. Nachdem die Kartoffel fertig gegart sind, nochmals mit Meersalz und schwarzem Pfeffer abschmecken, falls nötig, dann mit 200 ml Schlagobers (Schlagsahne) aufgießen und nochmals kurz aufkochen, Herd ausschalten.
  10. Zwei Stück Lachs (250 g) und zwei Stück Kabeljau (300 g) in mundgerechte Würfel schneiden vorsichtig in den Topf geben, nicht mehr umrühren.
  11. Die Muscheln auch dazugeben und den Fisch mit der Restwärme für etwa 5 Minuten ziehen lassen, FERTIG!
  12. Mit frischem Thymian garnieren, dazu frisches Sodabrot und Butter servieren.
  13. Guten Appetit! Eure Mirel(l)a 💋

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Kekse für Anfänger

Ihr kennt doch diese Geschenkeflaschen, die mit verschiedenen Backzutaten gefüllt und mit einem Rezept versehen sind?! Pralinen schenken war gestern, heute schenkt man eine Backmischung und diese sollte noch hübsch verpackt sein.

Wie oft bin ich bei diesen Regalen vorbei geschlendert und wollte einige Flaschen für meine Freundinnen kaufen, um sie mehr zum Backen zu inspirieren. Tja, zu spät, dieses Mal überraschte mich Evelyn zu Weihnachten damit und ich freute mich riesig.

Ich wollte schon immer mal wissen wie das Endergebnis sein wird.

new-image33Seit Wochen liegt die Flasche in meiner Vitrine, aber von Backen keine Spur. Die Geschmacksrichtung ist Apfel-Karamell, das ist doch ziemlich vielversprechend, ach was soll’s, ich mache einfach die Flasche auf, los geht’s:

Auf dem Rezept steht, dass man lediglich noch zwei frische Zutaten wie, ein großes Ei und 100g weihe Butter, benötigt werden.

new-image22Den Ofen auf 170 Grad Heißluft vorheizen.

Soweit so gut, ich vermische einfach alle Zutaten miteinander und verteile große Kugeln auf einem mit Backpapier ausgelegtes Backblech und drücke diese flach.

Ca. 15 Minuten backen und voila, fertig sind diese Köstlichkeiten.

Die Kekse auskühlen lassen und in einer Dose aufbewahren.

new-image44Fazit: Ich finde diese Geschenksidee einfach toll und ist für alle weiblichen sowie männlichen Back-Muffels perfekt geeignet. Also, ran an die Kekse!

Viel Spaß beim Backen, eure Mirel(l)a! :*

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Pssssssst, ich werde in den nächsten Tagen für euch mein Lieblingsrezept aus Irland nachkochen, seid gespannt und hungrig.

 

 

Der falsche Karottenkuchen

Vor einem Jahr beschlossen wir kurzerhand für zwei Wochen nach Irland zu fliegen. Wir waren von Irland restlos begeistert, dabei stand die Reise vom Anfang an unter keinem guten Stern, dazu später mehr.

Irland ist nicht nur wegen den üppig grünen Feldern, der wilden Altantischen Küste oder der vielen Burgen und Schlösser berühmt, nein, kulinarisch hat Irland ziemlich viel zu bieten.

Ich möchte euch meine Lieblingsgerichte nachkochen und euch dazu inspirieren auch den Kochlöffel und den Mixer wie die Ir(r)en zu schwingen. Eines der Gerichte, das ich genüsslich in Irland verschlungen habe, ist der Karottenkuchen, ahhh wie ich ihn liebe. Nur woher stammt eigentlich der Karottenkuchen? Stammt er aus den U.S.A, oder doch aus Irland? Oder haben es die Iren nach Amerika gebracht? Ehrlich gesagt, ist mir das egal, Hauptsache ist, dass er irrrrrrre gut schmeckt.

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Gestern hat mich der Heißhunger gepackt und dachte, „ich muss jetzt diesen Karottenkuchen haben, was mache ich nur, ich habe gar keine Karotten im Kühlschrank“. Ich hatte lediglich ein Stück gebackenen Muskatkürbis vom Vortag übrig, mein Tag war also gerettet.

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Hier geht’s zum Rezept für eine Tortenform mit einem Durchmesser von 20 cm:

Teig:

2 Eier

200 g Zucker

200 ml Öl

100 g Weizenmehl

100 g Dinkelmehl

200 g gebackenen Muskatkürbis

1 TL Backpulver

1 TL Back Natron

2 TL Zimt

2 TL geriebenen Ingwer

Frosting:

400 g Doppelrahmfrischkäse

100 g Butter (zimmerwarm)

200 g Puderzucker

1 Schuss Rum

Geriebene Schale von einer Zitrone

Gehackte Walnüsse zum Dekorieren

Tipp: Habt ihr nur eine große Form (28 cm)? Kein Problem! Verdoppelt einfach die angegebene Menge.

Zubereitung:

Eier, Zucker und Öl mit dem Stabmixer zu einem glatten Teig verrühren, die anderen Zutaten nach und nach hinzufügen und gut miteinander vermengen. In einer gefetteten Form die Masse eingießen und bei 170 Grad Ober- und Unterhitze ca. 45 Minuten backen.

Die Backzeit kann je nach Ofen variieren, mit einem Holzspieß in die Mitte des Kuchens bis zum Boden stechen. Sobald das Spieß trocken ist, ist der Kuchen fertig.

Frosting:

Der Doppelrahmfrischkäse mit der Butter und dem Puderzucker zu einer glatten Creme verrühren, den Rum samt der geriebenen Zitronenschale unterheben.

Nachdem der Kuchen abgekühlt ist, mit einem scharfen Messer halbieren und mit einem Teil der Creme bestreichen, die zweite Hälfte drauflegen und die restliche Creme drauf verteilen. Mit den gehackten Walnüssen dekorieren.

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Viel Spaß beim Nachbacken und guten Appetit. Eure Mirel(l)a 💋

P.S. Am nächsten Tag schmeckt der Kuchen noch saftiger und intensiver, ein Traum,  man kann sich gar nicht mehr satt essen!

 

 

Asure – Noahs Pudding

Die Türkische Küche ist ja bekanntlich sehr üppig, wer jetzt Kalorien zählen will, hat schon verloren.

Comfort Food brauchen wir jetzt alle während dieser kalten Jahreszeit und Asure passt einfach perfekt. Nun, was ist Asure überhaupt?

„Aşure (türkisch, deutsch Aschure, armenisch Անուշապուր, Anuschabur) ist ein im Nahen und in vielen islamischen Ländern verbreitetes Dessert bzw. eine Süßspeise aus vorislamischer Zeit. Es besteht aus weiße Bohnen, Kichererbsen, Weizen, Reis Wasser, Rosinen, gehackten Wallnüssen, Granatapfelkernen und Puderzucker und wird zubereitet, indem man die Zutaten einzeln kocht und dann vermischt. Die Bezeichnung Aşure kommt vom arabischen Wort aschara mit der Bedeutung „zehn“; Aschura wird der zehnte Tag vom Monat Muharram des islamischen Kaleders genannt. Die Süßspeise ist sowohl bei Muslimen (vor allem Aleviten) als auch bei armenischen Christen bekannt.

Nach der Islamischen Zeitrechnung wird die Süßspeise am 10. Tag des arabischen Monats Muharram (محرم) zubereitet und an Nachbarn und Freunde verteilt. Nach islamischen Volksglauben geht dieser Brauch auf Noah zurück; man glaubt dass er, nachdem die große Sinflut vorüber war und er wieder festen Boden betreten hatte, mit den letzten Resten seiner Vorräte ebendiese Süßspeise zum ersten Mal zubereitete und mit den Überlebenden der Arche als Festmahl verspeist hat. Viele gläubige Muslime fasten an diesem Tag.“ Quelle Wikipedia.

img_0210Ausure ist in der Türkischen Küche sehr beliebt, aber für mich persönlich ist das Dessert einfach viel zu süß. Deswegen halbiere ich die Zuckermenge einfach und finde, dass Asure immer noch süß genug schmeckt, probiert es selbst mal aus.

Ihr könnt euer eigenes Asure mit eueren Lieblingszutaten kombinieren und experimentieren. Das Dessert wird aus allen Zutaten, die ihr Zuhause habt, zubereitet.

Mein Ausure-Liebings-Rezept schaut folgender Masse aus: (ca. 6 Portionen)

1 kleine Dose Kichererbsen

1 kleine Dose Kidneybohnen (ich finde Kidney-Bohnen schmecken von Natur aus schon süß und passt besser dazu als weiße Bohnen)

125 Gr. Zartweizen (Normaler Weizen braucht ca. 2 Stunden bis er gar wird)

8 getrockne Feigen

16 getrocknete Marillen (Aprikosen)

100 Gr. Rosinen

100 Gr. Korinthen

100 Gr. Zucker

50 Gr. Honig

1 EL Speisestärke

1 TL – EL Zimt (je nach Geschmack)

Schuss Orangensaft

Zum Dekorieren:

Granatapfelkerne, Wallnüsse und Pinienkerne, oder worauf ihr gerade Lust habt.

Zartweizen nach Kochanleitung halbfertig in einem großen Topf kochen, währenddessen die Feigen und Marillen in kleine Würfeln schneiden.

Sobald der Zartweizen halbdurch ist, mit 1 l Wasser aufgießen und das gesamte Trockenobst, Zucker, Honig, Zimt und einen guten Schuss Orangensaft hinzufügen und leicht 10 Minuten köcheln.

In der Zwischenzeit die Kichererbsen und Kidneybohnen abseihen, kurz ausspülen und in den Topf hinzufügen. Die Orange schälen, filetieren und in kleine Stücke schneiden, zur Ausure-Masse dazu und weitere 5 Minuten leicht köcheln. Die Speisestärke in ein wenig kaltem Wasser gut auflösen, ins Kochtopf rein und Alles nochmals kurz aufkochen bis eine dickflüssige Masse entstanden und nichts mehr flüssig ist.

Asure jetzt portionieren und mit Wallnüssen, Granatapfel- und Pinienkernen garnieren und kühl stellen. Ich mag Asure auch warm, aber kalt schmeckt das Dessert noch besser.

Mit den vorgekochten Zutaten geht Asure ganz schnell und leicht und schmeckt genauso lecker wie das Original, garantiert!

Lasst es euch schmecken – Eure Mirel(l)a. 💋

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Köstliche Super-Food-Riegel

Euch ist Obst für den kleinen Hunger auch zu langweilig?! Ihr wollt den ultimativen Kick?!

Zu meinen Lieblingsnacks gehört definitiv der Müsliriegel. Schon als kleines Mädchen liebte ich diese kleinen Köstlichkeiten.

Aber seien wir mal ehrlich, industriell hergestellte Riegel enthalten viel zu viel Zucker, das braucht doch kein Mensch. Ich habe nichts gegen Zucker, nein, aber warum muss man damit immer so übertreiben?!

Super Food ist seit Jahren in aller Munde und besonders gern in meinem Mund, meine Devise – Super-Food-Riegel einfach selbst herstellen! Das klingt nach viel Arbeit? Ihr denkt das ist zu schwer? Ihr werdet stauen wie schnell und einfach das geht!

Ich habe den ultimativen Super-Food-Riegel für euch kreiert und ihr werdet davon nicht mehr genug kriegen. Das Beste daran, ihr könnt die Riegel überall hin mitnehmen, passt einfach in jede Tasche.

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Ihr braucht folgende Zutaten:

6 EL Quinoa, gepufft

100 Gr. Dinkelflocken (In der Pfanne ein wenig rösten, ohne Öl)

8 TL Chia Samen

50 Gr. getrocknete Marillen (Aprikosen)

50 Gr. getrocknete Beeren, gemischt (Cranberries, Goji, Korinthen, Rosinen, Physalis, etc.)

50 Gr. Kokosraspel

25 Gr. Mandelblättchen

50 Gr. Butter

150 Gr. Honig

Saft von 1 kleinen Orange, oder Zitrone

1 Ei (L) nur das Eiweiß aufgeschlagen

Ihr könnt selbstverständlich die Zutaten je nach Geschmack variieren sowie mit anderen Trockenobst-Sorten und Nüssen kombinieren.

Zubereitung:

Die getrockneten Marillen in kleine Würfel schneiden, alle Trockenfrüchte mit den Dinkelflocken, Quinoa sowie den Chia-Samen in einer Schüssel gut miteinander vermengen, danach den Ofen auf 150 Grad Oben- und Unterhitze vorheizen.

Den Honig mit der Butter und der Saft einer Orange kurz einkochen, in die Mischung eingießen, gut verrühren und das aufgeschlagene Eiweiß langsam unterheben. Je nach Ei Größe braucht ihr eventuell ein zweites Ei (nur das Eiweiß). Das dient dazu um die Masse zusammen zuhalten, wie ein Kleber, ansonsten würde euch die Masse zerbröseln.

Ein Backblech mit Backpapier auslegen, mit einer Spachtel die Riegel-Masse auf das Blech verteilen und in Form bringen. Ich persönlich bevorzuge dünne Riegel, aber ihr könnt auch dickere formen, 1 – 3 cm dick, bei 150 Grad circa 25 Minuten backen bzw. bis die gewünschte Bräune erreicht ist.

Anschließend die Masse auskühlen lassen und in Riegel schneiden.

Kühl und luftdicht verschlossen halten sich diese kleinen Köstlichkeiten mindestens 10 bis 14 Tage frisch. Bei mir jedoch, überlebt keine Leckerei länger als zwei Tage.

Viel Spaß beim Nachkochen und Naschen!

Eure Mirel(l)a 💋

ladolcemirellaP.S. Weitere gesunde Snack-Ideen findet ihr hier, einfach klicken: Ottoversand Magazin