Einmal Himmel und zurück – mit „Dinner in the Sky“

„Dinner in the Sky“ gastierte bereits das dritte Mal in Salzburg und ich durfte Teil dieses einzigartigen Events sein.

Was ist eigentlich „Dinner in the Sky“? Für diejenigen unter euch, die „Dinner in the Sky“ noch nicht kennen, nehme ich euch jetzt einfach mit auf einen kurzen, aber dennoch aufregenden und  kulinarischen Trip über das wunderschöne Salzburg.

Ihr genießt eine herrliche Aussicht über die Stadt Salzburg und die umliegende Berglandschaft, getoppt von einem exklusiven Gourmet-Menü, das eure Geschmacksknospen auf Hochtouren bringt.

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Ein Tisch mit 22 Personen wird von einem professionellem Sicherheitsteam mit einem Kran auf 50 Meter in die Höhe gehoben.

Das ganze Equipment wird vom TÜV auf Herz und Nieren geprüft, die Sicherheit der Gäste und der Crew steht an erster Stelle.

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Arme und Beine schweben frei, die Handtasche muss jedoch am Boden bleiben. Unbedingt Handy oder Kamera mitnehmen, damit ihr diese wunderbaren Genussmomente festhalten könnt.

Nichts für schwache Nerven, denkt ihr? Wer mich kennt, weiß genau, dass ich nicht gerade schwindelfrei bin. Mein Tipp für euch: Ich habe meine Höhenangst einfach mit einem Glas Champagne überwunden und ihr könnt das auch.

Sternekoch Roland Huber mit Crew verwöhnt alle 22 Gäste mit einem außergewöhnlichen Menü, das euch direkt in den 7. Himmel katapultiert.

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Was ich persönlich besonders aufregend finde, ihr seid im Kochgeschehen live dabei und könnt beobachten wie eure Speisen appetitlich angerichtet werden. Wo habt ihr sonst diese tolle Gelegenheit den Chefkoch über die Schulter zu schauen?

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Himmel, Wolken, Leichtigkeit … der sensationelle Abschluss unserer kurzen Reise – „Einmal Himmel und zurück“, war das Dessert. Ein Gedicht aus Himbeeren mit Streusel, Ingwer, Litschi und Shiso. Das Streusel wurde bei Minus 200 Grad aus Stickstoff  „gezaubert“ und wie es aussah, wurden wir alle ein wenig damit „verzaubert“.

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Ihr könnt aus 5 verschiedenen Paketen wählen: Brunch in the Sky 75,00€, Lunch in the Sky 99€ , „Beertasting in the Sky“ 49,00€*, Dinner and the Sky 159,00€, „Cocktail in the Sky“ 59,00€ oder ganz exklusiv – „Meeting in the Sky“ für Freunde und Verwandte oder Events aller Art, die Einsatzmöglichkeiten sind fast grenzenlos.

*Highlight in Salzburg war das „Beertasing In The Sky“.  Dieses besondere Paket gibt es nur in der Stiegl-Brauwelt Salzburg, bei dem acht Biersorten verkostet werden.

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Na? Lust bekommen? Der nächste Sommer kommt bestimmt, schnell buchen zahlt sich aus, so sichert ihr euch eines oder mehrere der 22. begehrten Plätze. Ganz gleich, ob als Geschenk für einen lieben Menschen, oder für euch selbst. Garantiert ist euch ein sensationelles Erlebnis der besonderen Art.

Übrigens tourt Roland Huber nicht nur in Wien und Salzburg, sondern auch durch vielen anderen Städten Europas wie z.B. Bratislava, Berlin, Hamburg und Barcelona. Für weitere Infos wendet euch bitte direkt an: info@dinnerinthesky.at

Wer sich noch im Vorfeld übers Roland Hubers Kochkünsten überzeugen will, der kann dies natürlich in „Le Ciel“ in Wien tun. Seit Jahren begeistert Chefkoch Roland die Gäste mit seinen außergewöhnlich „himmlischen“ Kreationen. (Psssst … „Le Ciel“ heißt „der Himmel“ auf Französisch).

In dem Sinne … bon appetit et a bientot mes amis! Vos Mirella.

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Disclaimer: Ich wurde zu diesem Media-Event von der PR-Agentur Milestones in Communications eingeladen.  Alle Bilder fotografiert von ©Franz Neumayr sowie ©Mirela Özcelik-Albu.

 

 

Seelentröster – Omas Erdbeer-Sahne-Roulade

13164408_10207930625815978_3134443205880004993_nWie ich Montage hasse! Nicht, weil man morgens kaum in die Gänge kommt, nein. Wie dein Montag anfängt, so fängt deine Woche an.

Nicht Alles verläuft nach Plan, schon gar nicht in der Arbeit, und nach einem harten Tag hofft man einfach nur, dass der Partner nicht den Schokoladenvorrat geplündert hat.

Tja, die Angst war berechtigt, den gestern fand ich lediglich eine leere Schublade vor. Und seine dreiste Ausrede war, „ich hatte Nichts zu essen!“ Tja, Männer, können sich eben nicht alleine versorgen, oder wollen nicht, sobald sie in einer Partnerschaft leben. 😀

Man kommt frustriet heim, die Schokolade ist auch noch alle, da kommt Plan B ins Spiel.

Schnell was zaubern, heißt die Devise, man nehme die Erdbeeren und die Eier aus dem Kühlschrank, Mehl und Speisestärke gibt es auch noch, jetzt fehlt nur noch die Sahne. „Ahhh, da schau her, da ist doch wirklich ein Fläschchen Obers im Kühlschrank. Wann habe ich das bitte gekauft?!“ Omas Rezept ist so einfach und so gut, man nehme:

Zutaten:

75 gr. Mehl

25 gr. Speisestärke

5 Eier (M) oder 4 Eier (L)

1 EL braunen Zucker

Abrieb einer unbehandelten Zitrone

Vanillezucker

250 ml Sahne

500 gr. Erdbeeren

Erdbeer-Konfitüre, am besten selbst gemacht

Puderzucker

Zubereitung:

Ofen mit Ober- und Unterhitze auf 160 Grad vorheizen. Eier trennen, Eigelb mit Vanillezucker und Zucker mixen, Eiweiß steif schlagen und mit der Eigelbmischung  vermengen. Mehl und Speisestärke unter die Eimasse vorsichtig unterheben. Backpapier auf einen großen Backblech legen und die Masse gleichmäßig darauf verteilen. Etwa 10 min. Goldbraun backen, aber Vorsicht, nicht aus den Augen lassen. Die Roulade vom Backpapier lösen und auf einem sauberen Küchentuch legen und damit einrollen, auskühlen lassen.

Tipp: In den Teig kommt bei mir kaum Zucker rein, die Konfitüre ist doch süß genug und man will, dass meine Roulade erfrischend schmeckt.

In der Zwischenzeit die Erdbeeren waschen, trockentupfen und in kleine Stücke schneiden. Sahne steif schlagen und beiseite stellen. Sobald die Roulade ausgekühlt ist, die Konfitüre, die Sahne und die Erdbeeren darauf verteilen und vorsichtig einrollen.

Mit Puderzucker und einigen Erdbeeren garnieren und kalt servieren. So einfach und so gut. Guten Appetit wünscht eure Mirel(l)a!

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Die vergessene Gugelhupfform

In meiner Küche findet Frau und Mann fast alles, was das Herz  begehrt, nur keine Gugelhupfform. Ja, ihr habt alle richtig gelesen, sowas besaß ich bis heute noch nicht, obwohl ich seit 17 Jahren meinen eigenen Haushalt führe. Jedes Mal, wenn ich solch eine Form sah, dachte ich nur, nein, nächstes Mal und jedes nächste Mal habe ich darauf vergessen.

Heute stand ich in einem Geschäft und hielt plötzlich eine Gugelhupfform in der Hand. Das war ein Zeichen, denn ich fühlte mich endlich zu ihr hingezogen und wollte sie nicht mehr ins Regal zurück stellen.

Ich habe sie mir endlich gekauft, nach 17 langen Jahren, und präsentiere diese stolz meinem Mann. Ihr wisst sicherlich was jetzt kommt, oder?! „Ohnein, nicht schon wieder, was hast du dir denn da wieder gekauft? Hast du nicht schon sowas im Schrank? Bald müssen wir einen eigenen Flohmarkt organisieren.“

Erol scheint heute leicht gereizt zu sein, im Schrank?! Ich bin etwas verwirrt und erwidere: „Schatz, das ist doch nichts zum Anziehen, sondern zum Backen! Ich backe heute nämlich den besten Gugelhupf aller Zeiten, den Marmorgugelhupf nach Muttis Art!“ Den gab es einmal pro Monat, als ich noch zuhause wohnte und konnte mich nie satt essen, sowas von luftig, locker und flaumig. Plötzlich fügt er noch lächelnd hinzu: „Ja dann, mach mal!“

Ok, das ist also mein Stichwort, jetzt mache ich mal.

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Zutaten:

1 Tasse Mehl

1 Tasse Zucker

5 Eier Gr. L(getrennt)

oder 6 Eier Gr. M (getrennt)

1 Handvoll Wallnüsse (in Stifte schneiden)

1/2 Tasse Öl

2 EL Kakaopulver

1 Päckchen Vanillezucker

1/2 Päckchen Backpulver

Brise Salz

Butter und Mehl für die Form

Stauzucker zum Dekorieren

Zubereitung:

Eigelb mit dem Zucker und Vanillezucker schaumig schlagen, Öl dazu geben, gut vermischen, Eiklar mit einer Brise Salz steif schlagen, aber nicht zu steif. Jetzt zu die Dottermasse hinzu fügen und das Mehl und das Backpulver in die Eimasse einsieben und vorsichtig unterheben.

Ein wenig der Masse bei Seite stellen und mit dem Kakao gut vermischen, solange bis keine Klumpen mehr zu sehen sind.

Gugelhupfform gut mit Fett ausstreichen und mit Mehl ausstreuen.

Die helle Masse in die Form geben, die Wallnussstifte einstreuen und einschließlich die Kakaomasse kreativ in die Gugelhupfform einfüllen, um eine Marmorierung zu erzielen. Im 180 Grad vorgeheizten Ofen circa 40 Minuten backen.

Ich schalte den Backofen immer 10 Minuten vorm Ende der Backzeit aus und nütze somit die Restwärme. Das spart nicht nur Strom, sondern hilft dabei, dass der Kuchen später nicht zusammenfällt.

Bon Appetit ihr Lieben! Euere Mirel(l)a.

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Grieß-Halwa – Irmik Helvasi

Achhh, wie sehr ich doch die Türkische Küche liebe, viel Butter und viel Fleisch, da darf man keine Kalorien zählen. 😀 Manche Gerichte haben wir, die Rumänen, von den Türken abgekuckt, schließlich haben uns die Osmanen ein Zeit lang belagert. Unsere Rumänische Sprache nahm auch viele Wörter der Türkischen an. Eines dieser Wörter ist das Halwa. (Rumänisch „Halva“, Türkisch „Helva“)

Halwa gibt es in verschiedenen Variationen, eines die wir in Rumänien selbst produzieren, ist aus Sonnenblumenkerne. In der Türkei ist jedoch die Sesamvariante am häufigsten, weil dort der Sesam viel wächst, das macht Sinn, oder? 😉

Heute präsentiere ich euch aber die Grießhalwa. Sie gehört mit zu den ältesten Süßspeisen der Türkei, die in Scheiben aufgeschnitten serviert wird. Man bereitet die Süßspeise zu, wenn Besuch kommt, was in der Türkei fast täglich vorkommt, hehehe, oder an religiösen Feiertagen wie zB. Beschneidungsfest oder Zuckerfest. Man kann sie ganz leicht zuhause nachkochen und jeder wird sie lieben. Ich versuche so oft es geht Türkisch zu kochen, schließlich bin ich mit meinem türkischen Mann seit 16 Jahren leiert und will, dass er seine Lieblingsgerichte nicht missen muss. Denn was seine Mamma kann, das kann ich doch auch! 😀 Naja, fast! 😀

Zutaten für 6 Personen:

  • 175 g Butter
  • 225 g Hartweizengrieß
  • 100 g Mandelstifte
  • 1 l Milch
  • 300 g Zucker (ich nehme 250, damit sie nicht so süß ist)
  • Zimtpulver
  • geschälte Pistazien zum Dekorieren
  • Pinienkerne zum Dekorieren

Zubereitung:

Butter in einem Topf mit breitem Boden erhitzen, Grieß und Mandeln hineingeben und bei mittlerer Hitze mit einem Holzlöffel unter ständigem Rühren goldgelb – hellbraun-Gold rösten. Achtung, der Grieß brennt schnell an, wenn man nicht ständig rührt. Sobald die gewünschte Röstung erreicht wird, den Topf beiseite stellen.

Milch mit dem Zucker in einem separaten Topf erhitzen und in die Grieß-Mandelmischung hinein gießen, Achtung es kann spritzen. Auf mittlerer Hitze köcheln bis der Grieß fest wird. In einer kleinen Kastenform, die vorher kalt ausgespült wurde, oder was ihr da habt, hineingeben und glatt streichen. Halwa kalt stellen und anschließend auf einer Platte stürzen.

Jetzt noch mit Zimt bestreuen und mit den Pistazien und Pinienkernen dekorieren.

Hmmmmm guten Appetit, afiyet olsun! 🙂

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Himmlische Waldbeer-Biskuit-Torte

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Hmmmm ich liebe Süßspeisen, deswegen entschied ich mich spontan diese wunderbare Waldbeer-Biskuit-Torte zu zaubern. Rezept hatte ich keines, nur einfach so drauf losgebacken. Ich hatte noch gemischte Waldbeeren im Tiefkühler. Gelingt ganz leicht, braucht nur ein wenig Zeit.

Mit diesem Buiskuit-Grundrezept gelingt mir der Boden immer.

Zutaten:

Für den Biskuit Teig:

  • 5 Eier
  • 75 g Mehl (ich habe wieder Dinkel-Vollkorn-Mehl verwendet)
  • 25 g Maisstärke
  • 80 g Zucker
  • 1 Päckchen Vanillezucker

Backofen auf 200 Grad vorheizen, oder 175 Umluft. Eier trennen, Eigelbe mit dem Zucker schaumig schlagen, Eiweiß steif schlagen, Eigelbmischung zu dem Eiweiß vorsichtig dazu geben, Mehl und Maisstärke nach und nach vorsichtig unterheben. Auf einem mit Backpapier ausgelegtem Blech verteilen. Ca. 10 Minuten goldgelb backen, aber immer im Auge behalten, darf nicht zu lange, sonst wird der Teig zu trocken. Danach habe ich 4 gleiche, runde Formen ausgestochen (den Tortenring aufs Kleinsmöglichste einstellen und damit ausstechen, ca. 16 cm Durchmesser).

Waldbeer-Füllung:

  • 300 g Waldbeeren oder was ihr gerade da habt
  • Zucker, Honig oder Ahornsirup zum Süßen (nehmt was ihr da habt)
  • 400 ml Sahne / Obers
  • 200 ml Joghurt natur
  • 12 Blatt Gelatine oder Agar Agar
  • Wallnüsse zum Dekorieren (oder was ihr da habt)

Die Beeren mit dem Honig, Zucker oder Ahornsirup (was ihr da habt) suessen und aufkochen, mit dem Kartoffelstampfer zusammen drücken. Die bereits eingeweichte Gelatine in die Waldbeer-Masse auflösen, (oder Agar Agar Pulver hinzufügen und 2 Minuten lang aufkochen.) Sahne / Obers steif schlagen und mit dem Joghurt und einem Päckchen Vanillezucker zu den Waldbeeren dazumischen.

Bevor ihr euch an die Schichten macht, bitte die Masse vorher im Kühlschrank ein wenig gelieren lassen, sonst rinnt euch alles raus. Den Tortenring mit Backpapier auslegen, dann die Masse Schicht für Schicht auf den 4 Böden verteilen. Ca. 190 g. pro Schicht, es bleibt ein wenig über, damit ihr später die Ränder damit umhüllt und etwaige Fehler auszubessern. Die fertige Torte nun jetzt in den Kühlschrank für etwa 3-4 Stunden hineinstellen.

Bei dieser Hitze war das Fotografieren auf dem Balkon eine Herausforderung, denn bei gefühlte 40 Grad wollte mir die Waldbeer-Creme wegschmelzen. 😀

Viel Spass beim Nachbacken und ein wundervolles Wochenende wünsche ich euch!

Eure Mirel(l)a

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