Seelentröster – Omas Erdbeer-Sahne-Roulade

13164408_10207930625815978_3134443205880004993_nWie ich Montage hasse! Nicht, weil man morgens kaum in die Gänge kommt, nein. Wie dein Montag anfängt, so fängt deine Woche an.

Nicht Alles verläuft nach Plan, schon gar nicht in der Arbeit, und nach einem harten Tag hofft man einfach nur, dass der Partner nicht den Schokoladenvorrat geplündert hat.

Tja, die Angst war berechtigt, den gestern fand ich lediglich eine leere Schublade vor. Und seine dreiste Ausrede war, „ich hatte Nichts zu essen!“ Tja, Männer, können sich eben nicht alleine versorgen, oder wollen nicht, sobald sie in einer Partnerschaft leben. 😀

Man kommt frustriet heim, die Schokolade ist auch noch alle, da kommt Plan B ins Spiel.

Schnell was zaubern, heißt die Devise, man nehme die Erdbeeren und die Eier aus dem Kühlschrank, Mehl und Speisestärke gibt es auch noch, jetzt fehlt nur noch die Sahne. „Ahhh, da schau her, da ist doch wirklich ein Fläschchen Obers im Kühlschrank. Wann habe ich das bitte gekauft?!“ Omas Rezept ist so einfach und so gut, man nehme:

Zutaten:

75 gr. Mehl

25 gr. Speisestärke

5 Eier (M) oder 4 Eier (L)

1 EL braunen Zucker

Abrieb einer unbehandelten Zitrone

Vanillezucker

250 ml Sahne

500 gr. Erdbeeren

Erdbeer-Konfitüre, am besten selbst gemacht

Puderzucker

Zubereitung:

Ofen mit Ober- und Unterhitze auf 160 Grad vorheizen. Eier trennen, Eigelb mit Vanillezucker und Zucker mixen, Eiweiß steif schlagen und mit der Eigelbmischung  vermengen. Mehl und Speisestärke unter die Eimasse vorsichtig unterheben. Backpapier auf einen großen Backblech legen und die Masse gleichmäßig darauf verteilen. Etwa 10 min. Goldbraun backen, aber Vorsicht, nicht aus den Augen lassen. Die Roulade vom Backpapier lösen und auf einem sauberen Küchentuch legen und damit einrollen, auskühlen lassen.

Tipp: In den Teig kommt bei mir kaum Zucker rein, die Konfitüre ist doch süß genug und man will, dass meine Roulade erfrischend schmeckt.

In der Zwischenzeit die Erdbeeren waschen, trockentupfen und in kleine Stücke schneiden. Sahne steif schlagen und beiseite stellen. Sobald die Roulade ausgekühlt ist, die Konfitüre, die Sahne und die Erdbeeren darauf verteilen und vorsichtig einrollen.

Mit Puderzucker und einigen Erdbeeren garnieren und kalt servieren. So einfach und so gut. Guten Appetit wünscht eure Mirel(l)a!

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„Das leidenschaftliche Tiramisu!“

Ich bin ein Fan der schnellen Küche und das hat einen besonderen Grund. Ich liebe Kochen und Backen, … und Essen, aber in unserer heutigen Welt des Multitaskings bleibt immer mehr weniger Zeit zum Kochen und Backen.

Zur schnellen bzw. italienischen Küche gehört sicherlich das klassische Tiramisu. Das gelingt ganz schnell, man braucht keinen Ofen und mit wenigen Zutaten geht es ganz einfach.

 

Mit meinem ersten Tiramisu verbinde ich eine ganz besondere Geschichte. Stellen wir mal die Uhren 19 Jahre züruck. Wir befinden uns jetzt in der Schule im Jahre 1997 und wir haben gerade Unterricht. Meine Italienischlehrerin will uns heute zeigen wie man Tiramisu zubereitet und verlegt den Unterricht einfach zu ihr Zuhause. Toll oder?!

Das war in der zweiten Klasse der Handelsakademie in Hallein bei Salzburg. Ich war 16 Jahre alt und bis dahin wusste ich nicht mal wie ein Tiramisu schmeckte, ich war richtig aufgeregt und hatte schon damals eine Passion fürs Backen.

Wisst ihr was, nach 19 Jahren bereite ich das Tiramisu immer noch gleich zu, genau wie das erste Mal, mit viel Leidenschaft und Genauigkeit, als wäre ich immer noch im Appartment meiner Italienischlehrerin. Wie es ihr wohl ergeht?!

Was mir blieb sind die Erinnerungen und ihr einfaches aber doch köstliches Rezept.

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Zutaten:

2 Packungen Eierbiskotten

500 Gr. Mascarpone

5 Eier

140 Gr Zucker

1 Packung Vanillezucker

1 Brise Salz

2 Tassen kalter Kaffee mit 4 cl Rum

Zubereitung:

Eier trennen, Eidotter mit dem Zucker und Vanillezucker schaumig schlagen, nach und nach Mascarpone hinzugeben und weiter mixen bis alles gut verrührt ist.

Eiklar mit der Brise Salz zum Schnee schlagen, jedoch nicht zu fest, vorsichtig unter die Mascarponecreme heben.

Eierbiskotten in einer viereckigen Form schlichten und eine Biskotte mit einem TL der Kaffee-Rummischung beträufeln, und so weiter. Dann mit einer Schicht der Mascarpone bedecken. Seitenverkehrt den Vorgang wiederholen und so weiter bis die Creme aufgebraucht ist. Man hört mit einer Schicht der Mascarponecreme auf. Im Kühlschrank ca. 6 Stunden ziehen lassen und vorm Serviren mit Kakaopulver bestreuen.

Buon appetito miei amici! Ciao, Mirel(l)a!

P.S. Mein Geheimtipp für das perfekte Tiramisu: Nicht mehr als 1 TL Kaffee-Rummischung pro 1 Biskotte verwenden und am besten erst am Folgetag genießen.

 

 

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Die vergessene Gugelhupfform

In meiner Küche findet Frau und Mann fast alles, was das Herz  begehrt, nur keine Gugelhupfform. Ja, ihr habt alle richtig gelesen, sowas besaß ich bis heute noch nicht, obwohl ich seit 17 Jahren meinen eigenen Haushalt führe. Jedes Mal, wenn ich solch eine Form sah, dachte ich nur, nein, nächstes Mal und jedes nächste Mal habe ich darauf vergessen.

Heute stand ich in einem Geschäft und hielt plötzlich eine Gugelhupfform in der Hand. Das war ein Zeichen, denn ich fühlte mich endlich zu ihr hingezogen und wollte sie nicht mehr ins Regal zurück stellen.

Ich habe sie mir endlich gekauft, nach 17 langen Jahren, und präsentiere diese stolz meinem Mann. Ihr wisst sicherlich was jetzt kommt, oder?! „Ohnein, nicht schon wieder, was hast du dir denn da wieder gekauft? Hast du nicht schon sowas im Schrank? Bald müssen wir einen eigenen Flohmarkt organisieren.“

Erol scheint heute leicht gereizt zu sein, im Schrank?! Ich bin etwas verwirrt und erwidere: „Schatz, das ist doch nichts zum Anziehen, sondern zum Backen! Ich backe heute nämlich den besten Gugelhupf aller Zeiten, den Marmorgugelhupf nach Muttis Art!“ Den gab es einmal pro Monat, als ich noch zuhause wohnte und konnte mich nie satt essen, sowas von luftig, locker und flaumig. Plötzlich fügt er noch lächelnd hinzu: „Ja dann, mach mal!“

Ok, das ist also mein Stichwort, jetzt mache ich mal.

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Zutaten:

1 Tasse Mehl

1 Tasse Zucker

5 Eier Gr. L(getrennt)

oder 6 Eier Gr. M (getrennt)

1 Handvoll Wallnüsse (in Stifte schneiden)

1/2 Tasse Öl

2 EL Kakaopulver

1 Päckchen Vanillezucker

1/2 Päckchen Backpulver

Brise Salz

Butter und Mehl für die Form

Stauzucker zum Dekorieren

Zubereitung:

Eigelb mit dem Zucker und Vanillezucker schaumig schlagen, Öl dazu geben, gut vermischen, Eiklar mit einer Brise Salz steif schlagen, aber nicht zu steif. Jetzt zu die Dottermasse hinzu fügen und das Mehl und das Backpulver in die Eimasse einsieben und vorsichtig unterheben.

Ein wenig der Masse bei Seite stellen und mit dem Kakao gut vermischen, solange bis keine Klumpen mehr zu sehen sind.

Gugelhupfform gut mit Fett ausstreichen und mit Mehl ausstreuen.

Die helle Masse in die Form geben, die Wallnussstifte einstreuen und einschließlich die Kakaomasse kreativ in die Gugelhupfform einfüllen, um eine Marmorierung zu erzielen. Im 180 Grad vorgeheizten Ofen circa 40 Minuten backen.

Ich schalte den Backofen immer 10 Minuten vorm Ende der Backzeit aus und nütze somit die Restwärme. Das spart nicht nur Strom, sondern hilft dabei, dass der Kuchen später nicht zusammenfällt.

Bon Appetit ihr Lieben! Euere Mirel(l)a.

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„Dutch Baby“ Pfannkuchen für Faule

imageAch, du meine Güte, heute ist schon wieder Montag! Ich gehe zum Fenster und hoffe wenigstens auf ein schönes Wetter. Was meine Augen erblicken ist nur Regen, ja Regen, keinen Schnee und doch haben wir schon den Monat Januar. Gut, dass ich heute frei habe.
Um den Monday-Blues zu vertreiben, wie wäre es mit etwas Süßem?!  Jaaaaaa, Crêpes wären doch jetzt super. Naja, aber wer soll sie machen?! Ich mag jetzt nicht in der Küche stehen und Crêpes braten. Das ist mir dann doch zu viel Arbeit, schließlich ist heute doch mein freier Tag, nicht wahr?!
Ich muss mich jetzt entscheiden, ich will frühstücken und schnell soll es gehen. Ahhh ja, Dutch Baby ist die Antwort auf solch einen grausamen Montag, der einen im Haus festhält und Lust auf Süßem macht!
Aber was ist Dutch Baby überhaupt? Crepesteig in einer feuerfesten Pfanne im Ofen gebacken. Nichts weiter und doch so lecker! Ich nenne das: Pfannkuchen für Faule!

Zutaten:
3 Eier (L)

100 g Mehl (glatt/universal)

180 ml Milch

1 TL Vanillezucker

¼ TL Salz
25 g Butter (2 ½ EL zerlassene Butter) für die Pfanne
, 1 Zitrone, Staubzucker und Früchte der Saison zum Garnieren.
Außerdem: Ofenfeste Pfanne (ideal ist eine schwere Gusseisenpfanne), runde Auflaufform oder Tortenform (22 cm Ø od. etwas größer)
Zerlassene Butter in die Pfanne geben, Eier, Mehl, Milch, Salz und Vanillezucker gut vermengen und für ca. 20 min. bei 200 Grad backen.
Mit Früchten nach Saison genießen! Guten Appetit!

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Horror Palatschinken oder doch göttliche Pancakes?!

Pancakes zum Frühstück?! Ja, bitte!!! Die Amerikaner essen sie jeden Tag zum Frühstück und wir sollten das unbedingt auch! Die gelingen schnell und sind unglaublich lecker. Wer denkt Pancakes sind ungesund, dann belehre ich euch des Besseren.

Pancakes kannte ich vorher nicht, auf dem Tisch meiner Eltern kamen nur die dünnen Palatschinken, auch Crêpes genannt, und nur mit Konfitüre. Eine andere Variante kannte meine Mum nicht, aber es waren die besten Crêpes aller Zeiten, dünn und gut kross, nicht halb roh wie man dies in vielen Restaurants serviert bekommt. Ich denke, das ist aber auch Geschmacksache.

Vor 16 Jahren zog ich mit meinem Mann in unserer ersten Wohnung, naja, Wohnung kann man das nicht nennen. Es war ein Zimmer von 10 m2 mit einer Kochnische und einem Minibett, eigentlich nur für eine Person, aber die erste gemeinsame Wohnung wird immer etwas Besonderes bleiben, egal wie furchtbar sie war.

Und wie überall, hatten wir Nachbarn, ob man will oder nicht, einen alten Pensionisten, der nach Alkohol stank und einen Türken, der eine serbische Freundin hatte. Sie entpuppte sich als ambitionierte Köchin, denn danach sah sie sicherlich nicht aus. In ihrem knappen Kleid und den mörderischen High-Heels stand sie in der Küche und natürlich wurde man da ein wenig skeptisch, ob ihr das Essen überhaupt gelingen würde. „Ob sie eine serbische Bohnensuppe gerade zubereitet, auf die stehe ich tota!?“ Ja, ja, solche Gedanken rotierten in meinem Kopf. Aber wir wollen ja nicht so sein, ich gab ihr eine Chance und da schau her, ihr Essen schmeckte sogar, nur eine serbische Bohnensuppe war das nicht.

So weit so gut, ihr nette zuvorkommende Art überraschte mich immer wieder aufs Neue. Eines Tages klopfte sie an unserer Tür und lud uns zu sich ein. „Kommt herein, ich habe Palatschinken gemacht:“ erwähnte sie während wir zu ihrer Wohnung gingen. Wir bekamen die erste Ladung Palatschinken serviert und Gott war unser Zeuge, sie haben fürchterlich ausgeschaut, weiß und roh, und einige Zutaten wurden sicher auch noch weggelassen.

„Oh, nein, ich will keine Palatschinken essen, wieso sind wir mit ihr mitgegangen, Hilfe, nein, ich will nicht hinein beißen!“ meine Gedanken schienen in Panik geraten zu sein. Ich sah zu Erol rüber und sein Gesichtsausdruck beschrieb meine Gedanken. Das ich nicht zu sprechen wagte, tat dies Erols Gesichtsmuskulatur für mich. Aus Höflichkeit mussten wir die Palatschinken essen, matschig roh und ohne Geschmack, wahrscheinlich nur aus Wasser und Mehl. Wir zogen nach 6 Monaten dort aus, aber natürlich war nicht dieser Vorfall der Grund unseres Umzugs. Diese schrecklich Crepe Erfahrung werde ich wohl nie vergessen, die hat mich wirklich geprägt, ich aß danach Monate lang keine Crêpes mehr.

Aber jetzt zurück zu den Pancakes, sie gehen viel schneller als Palatschinken und gelingen dir immer.

Was ist eigentlich der Unterschied zwischen Pancakes und Palatschiken? Eigentlich nur der Teig, der für die Pancakes ist viel dicker, mehr Mehl und Eier, so ähnlich wie beim Kaiserschmarrn. Um sie extrem „fluffy“ zu bekommen, sollte man die Eier einfach trennen und das Eiweiß aufschlagen, diese extra Arbeitszeit wird sich für euch später bestimmt lohnen.

Pancakes kann man variieren wie man will, traut euch, ihr könnt gar nichts falsch machen. Heute bekam ich Lust auf Bananen Pancakes und dies dauerte weniger als einer halben Stunde. Da die Bananen bereits eine gewisse Konsistenz haben, kann man die Eier sogar weglassen und statt Kuh-Milch, Soja- oder Mandelmilch verwenden und voila … eure Pancakes sind vegan!

Zutaten für ca. 12 kleine Pancakes

  • 2 mittelgroße Bananen
  • 2 Eier (könnt ihr weglassen und 1-2 Bananen mehr verwenden)
  • 20 gr. zarte Haferflocken
  • 20 gr. Amaranth gepufft (Alnatura oder Biozentrale)
  • 50 gr. Mehl
  • ca. 110 ml. Milch (zB. Mandel- oder Sojamilch)
  • 2 TL Backpulver
  • 1 Brise Salz

Zubereitung:

Bananen pürieren, ich tat das mit einem Kartoffelstampfer, Eier hinzufügen oder mehr Bananen pürieren, Haferflocken und Amaranth hinzufügen und alles gut vermischen, ganz unkompliziert und einfach.

Eine große Pfanne auf mittlerer Hitze erwärmen, besser weniger heiß, wenig Öl hinzufügen und 4 kleine runde Portionen in die Pfanne verteilen. Sobald sich Bläschen bilden die Pancakes wenden, lieber auf nicht zu großer Hitze langsam braten, sonst werden sie zu schnell braun und innen nicht durch genug. Mit den Bananen werden die Pancakes richtig saftig, yammy.

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Eine andere Lieblingsvariante sind die Heidelbeer-Pancakes, auch besonders saftig durch die Heidelbeeren.

Zutaten für ca. 2 Personen:

  • 3 große Eier
  • 120 gr. Mehl
  • 2 TL Backpulver
  • 200 ml Milch
  • 1 Prise Salz
  • 1 Schälchen Heidelbeeren
  • 20 gr. Amaranth gepufft

Ich verwende immer gepufften Amaranth, denn sie verleihen den Pancakes eine nussige Note, einfach lecker, probiert es einfach aus. Ihr müsst nur auf die Konsistenz achten, dass sie nicht zu dick und nicht zu dünn ist, entweder mehr Mehl oder Milch hinzufügen. Die Eier trennen, Eiweiß aufschlagen, die Eigelbe mit dem Mehl und dann mit der Milch vermengen, den Amaranth und Backpulver etc. hinzufügen und zum Schluss das Eiweiß unterheben.

Eine groß Pfanne auf mittlere Hitze erwärmen, ein wenig Öl hinzufügen und 4 kleine Pancakes formen, nach einer halben Minute einige Heidelbeeren darauf verteilen, nachdem sich Bläschen bilden, die Pancakes wenden und weiter goldbraun braten.

Ihr könnt die Pancakes mit einem Sirup genießen, oder nur mit Obst, einfach wonach ihr Lust habt. Wie wärs mit einem Buttermilch Smoothie dazu?

Ich wünsche euch viel Spaß beim Nachkochen und einen tollen Sonntag! Eure Miri!

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Die jungfräulichen Cupcakes

Wer liebt keine Cupcakes?! Die werden so schön angerichtet und man weiß auch nicht so genau wie man in sie hinein beißen soll, man will sie ja nicht kaputt machen, so schön schauen sie aus.

„Schatzi, heute mach ich schnell Cupcakes für die Evelyne. Ich besuche sie ja heute, wie du weißt und will sie damit in ihrer Arbeit überraschen. Kannst du mir noch folgende Zutaten besorgen?“ Fragte ich meinen Mann an einem Samstag um 8 Uhr Früh, der gerade auf dem Balkon hinaus schlendert.

„Schon wieder was besorgen?! Wir waren doch gestern einkaufen und was zum Teufel sind denn Cupcakes?“ schrie er mir vom Balkon aus zu, wo er genüsslich an seiner Morgenzigarette zog und seinen ersten Kaffee schlürfte.

„Das sind gepimpte Muffins, die wirst du dann später sehen!“ versuchte ich es ihm so einfach wie möglich zu erklären. Naja, pimpen ist ja kein Fremdwort für den heutigen Mann mehr und ich wusste er würde nicht weiter nachfragen.

Meine Freunde liegen mir echt am Herzen und deswegen will ich sie auch ab und zu mit einem Leckerbissen verwöhnen. Ihr werdet es mir vielleicht nicht glauben, aber das war mein erstes Mal, ähmm, was die Cupcakes betrifft, natürlich …. Muffins hatte ich schon in fast allen Variationen gebacken, aber nie traute ich mich über einen Cupcake her, dabei sind sie so einfach zu zubereiten! 🙂

Zutaten für die Marmor-Küchlein (6 Personen):

  • 150 gr. weiche Butter
  • 250 gr. Mehl
  • 125 gr. Zucker
  • 3 Eier M
  • 1 TL Backpulver
  • 150 ml Milch
  • 1 EL Kakaopulver
  • 12 Muffinförmchen


Backofen vorheizen (auf 180 Grad). Butter und Zucker steif schlagen. Eier, Mehl, Backpulver und Milch dazugeben und vermengen.
Teig halbieren. Die eine Hälfte des Teiges mit Kakaopulver mixen. Förmchen abwechselnd mit den beiden Teigen füllen. Teig mit einer Gabel marmorieren, sprich wellenförmig unterziehen. Muffins 25 bis 30 Minuten backen.

Frosting / Topping:

  • 150 gr. Staubzucker
  • 150 gr. Frischkäse (ungesalzen)
  • 150 gr. Butter
  • Blaue Lebensmittelfarbe
  • Verschiedene Zuckerdekorationen

Für das Frosting weiche Butter mit dem Handrührer kurz cremig schlagen, Staubzucker unterrühren.
Dann Frischkäse mit dem Schneebesen zu einer homogenen Masse verrühren. Man kann im Prinzip das Frosting nach Lust und Laune kreieren und dekorieren, egal ob mit Kakao, pur, oder in allen Farben.

Und? Wie sind euch die ersten Cupcakes gelungen? Guten Appetit! 🙂

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Erdbeerkonfitüre und der Kommunismus

Ach der Sommer, der ist mir doch fast die allerliebste Jahreszeit! Obst in allen Variationen, man will sich durch die ganzen Sorten durchessen bis man platzt. Erdbeeren, Himbeeren, Heidelbeeren, Stachelbeeren, Kirschen, Marillen, Nektarinen, Pirsichen, ach du meine Güte, am liebsten würde ich in Obst baden! 😀

Sommer und Einmachen gehört irgendwie dazu, wie der Winter mit dem Schnee! Einmachen klang für mich immer nach viel Arbeit und ich hasse viel Arbeit in der Küche. Das ganze Obst zusammen schnipseln und stundenlanges Einkochen. Nein, danke, das ist nichts für mich, aber wieso denn eigentlich?

Wenn ich eine Selbstanalyse starte und in die Tiefe meiner Psyche hineinschaue, gebe ich einfach meiner Mutter die Schuld. Diese Einstellung habe ich meiner Mutter zu verdanken, denn sie hatte nicht wirklich Zeit mir das Einkochen beizubringen bei einem 7 Tage die Woche Job.

Ja ja, ja, ihr habt richtig gelesen. Während der Kommunismus-Ära in Rumänien bis Dezember 1989 , (meiner Meinung nach ist der Kommunismus immer noch präsent, das heißt jetzt nur Demokratie), musste meine Mutter 7 Tage die Woche arbeiten und hatte einmal im Monat Sonntags frei. Sie war Filialleiterin eines Brautmoden-Geschäfts und musste immer vom Aufsperren bis zum Zusperren im Geschäft sein. Ein hartes Leben das man sich heute überhaupt nicht mehr vorstellen kann, aber damals hatte man keine Wahl, entweder man fügte sich für einen Mindestlohn, oder man hungerte.

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Wen wundert es dann, denn sie hatte kaum Zeit fürs Einkochen oder stundenlanges Stehen in der Küche, im Gegensatz zu ihren beiden Schwestern. Sie waren Beamtinnen und hatten eine Menge Freizeit. Meine Tanten hatten ihre Vorratskammern voll mit Einmachgläsern, Zwetschgen-, Marillen,- Erdbeerkonfitüren. Gurken, grüne Tomaten, gegrillte Melanzani und Paprika und viele andere Leckereien. Jedes Mal als ich eines meiner Tanten besuchte, ging ich in ihrer Vorratskammer und bediente mich einfach, ich fühlte mich wie Alice im Schlemmerland.

Heute ist Einmachen von Konfitüren ganz leicht, warum? Gelierzucker hat unsere Küche erobert! Geht ganz schnell, nur das Schnipseln bleibt mir leider nicht erspart! 😉

Man nehme 1 kg Obst und 1 kg Gelierzucker, man kocht die Masse ca. 4 Minuten auf starker Hitze ein, Achtung es spritzt, und füllt die heiße Masse in die bereits ausgekochten Gläser ein. Viola, fertig und schmeckt sogar! 😀

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Grieß-Halwa – Irmik Helvasi

Achhh, wie sehr ich doch die Türkische Küche liebe, viel Butter und viel Fleisch, da darf man keine Kalorien zählen. 😀 Manche Gerichte haben wir, die Rumänen, von den Türken abgekuckt, schließlich haben uns die Osmanen ein Zeit lang belagert. Unsere Rumänische Sprache nahm auch viele Wörter der Türkischen an. Eines dieser Wörter ist das Halwa. (Rumänisch „Halva“, Türkisch „Helva“)

Halwa gibt es in verschiedenen Variationen, eines die wir in Rumänien selbst produzieren, ist aus Sonnenblumenkerne. In der Türkei ist jedoch die Sesamvariante am häufigsten, weil dort der Sesam viel wächst, das macht Sinn, oder? 😉

Heute präsentiere ich euch aber die Grießhalwa. Sie gehört mit zu den ältesten Süßspeisen der Türkei, die in Scheiben aufgeschnitten serviert wird. Man bereitet die Süßspeise zu, wenn Besuch kommt, was in der Türkei fast täglich vorkommt, hehehe, oder an religiösen Feiertagen wie zB. Beschneidungsfest oder Zuckerfest. Man kann sie ganz leicht zuhause nachkochen und jeder wird sie lieben. Ich versuche so oft es geht Türkisch zu kochen, schließlich bin ich mit meinem türkischen Mann seit 16 Jahren leiert und will, dass er seine Lieblingsgerichte nicht missen muss. Denn was seine Mamma kann, das kann ich doch auch! 😀 Naja, fast! 😀

Zutaten für 6 Personen:

  • 175 g Butter
  • 225 g Hartweizengrieß
  • 100 g Mandelstifte
  • 1 l Milch
  • 300 g Zucker (ich nehme 250, damit sie nicht so süß ist)
  • Zimtpulver
  • geschälte Pistazien zum Dekorieren
  • Pinienkerne zum Dekorieren

Zubereitung:

Butter in einem Topf mit breitem Boden erhitzen, Grieß und Mandeln hineingeben und bei mittlerer Hitze mit einem Holzlöffel unter ständigem Rühren goldgelb – hellbraun-Gold rösten. Achtung, der Grieß brennt schnell an, wenn man nicht ständig rührt. Sobald die gewünschte Röstung erreicht wird, den Topf beiseite stellen.

Milch mit dem Zucker in einem separaten Topf erhitzen und in die Grieß-Mandelmischung hinein gießen, Achtung es kann spritzen. Auf mittlerer Hitze köcheln bis der Grieß fest wird. In einer kleinen Kastenform, die vorher kalt ausgespült wurde, oder was ihr da habt, hineingeben und glatt streichen. Halwa kalt stellen und anschließend auf einer Platte stürzen.

Jetzt noch mit Zimt bestreuen und mit den Pistazien und Pinienkernen dekorieren.

Hmmmmm guten Appetit, afiyet olsun! 🙂

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Schnelles Vanille-Törtchen

Gestern abends um 23 Uhr packt mich der Heisshunger auf Süßes und nichts zuhause, kennt ihr das? Die Frauen unter euch bestimmt. 😀 Alles hat zu und die einzige Quelle, die meinen Heisshunger stillen kann, ist die Tankstelle, die 10 Minuten von uns entfernt ist. Soll ich meinen Mann fragen, ob er mir was holen geht?! Oh nein, sonst muss ich mir wieder die selbe Leiher anhören: „Was, um diese Zeit? Du wirst noch fetter, ich hol dir nichts, oder hast die Regel schon wieder?!“ Ohja, diese Wörter will keine Frau hören und deswegen dachte ich mir, hei, ich bastle mir doch was zusammen mitten in der Nacht. Verzweifelt suche ich die Küchenschubladen ab und finde diese Zutaten:

Rabarbar Kompott, oder was ihr da habt

1 Päckchen Vanillepudding

Zucker und Milch für den Vanillepudding

Teig für 2 kleine Förmchen (14 cm Durchmesser)

100 Gr. Mehl (zB Vollkorn-Dinkelmehl)
50 Gr. kalte Butter
Ganz wenig Wasser (je nach Bedarf)
1 Brise Salz

Zusammen kneten, in die Förmchen verteilen und einen Rand Formen wie bei einer Quiche. Bei 200Grad ca. 15 Minuten lang backen, je nach Backhofen.

In der Zwischenzeit Vanillepudding vorbereiten. 1-2 EL Rhabarber Kompott in die Förmchen einfüllen, Pudding eingießen und ins Kühlschrank kalt stellen, oder gleich so wie ich, heiß geniessen, dass ich mir den Gaumen verbrannt habe. 😀

Nach insgesamt 30 Minuten Zubereiten, inklusive schnelles Essen (verschlingen des Törtchen), war ich 2 Stunden später immer noch wach wie eine Eule. Guten Appetit! 😀

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Himmlische Waldbeer-Biskuit-Torte

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Hmmmm ich liebe Süßspeisen, deswegen entschied ich mich spontan diese wunderbare Waldbeer-Biskuit-Torte zu zaubern. Rezept hatte ich keines, nur einfach so drauf losgebacken. Ich hatte noch gemischte Waldbeeren im Tiefkühler. Gelingt ganz leicht, braucht nur ein wenig Zeit.

Mit diesem Buiskuit-Grundrezept gelingt mir der Boden immer.

Zutaten:

Für den Biskuit Teig:

  • 5 Eier
  • 75 g Mehl (ich habe wieder Dinkel-Vollkorn-Mehl verwendet)
  • 25 g Maisstärke
  • 80 g Zucker
  • 1 Päckchen Vanillezucker

Backofen auf 200 Grad vorheizen, oder 175 Umluft. Eier trennen, Eigelbe mit dem Zucker schaumig schlagen, Eiweiß steif schlagen, Eigelbmischung zu dem Eiweiß vorsichtig dazu geben, Mehl und Maisstärke nach und nach vorsichtig unterheben. Auf einem mit Backpapier ausgelegtem Blech verteilen. Ca. 10 Minuten goldgelb backen, aber immer im Auge behalten, darf nicht zu lange, sonst wird der Teig zu trocken. Danach habe ich 4 gleiche, runde Formen ausgestochen (den Tortenring aufs Kleinsmöglichste einstellen und damit ausstechen, ca. 16 cm Durchmesser).

Waldbeer-Füllung:

  • 300 g Waldbeeren oder was ihr gerade da habt
  • Zucker, Honig oder Ahornsirup zum Süßen (nehmt was ihr da habt)
  • 400 ml Sahne / Obers
  • 200 ml Joghurt natur
  • 12 Blatt Gelatine oder Agar Agar
  • Wallnüsse zum Dekorieren (oder was ihr da habt)

Die Beeren mit dem Honig, Zucker oder Ahornsirup (was ihr da habt) suessen und aufkochen, mit dem Kartoffelstampfer zusammen drücken. Die bereits eingeweichte Gelatine in die Waldbeer-Masse auflösen, (oder Agar Agar Pulver hinzufügen und 2 Minuten lang aufkochen.) Sahne / Obers steif schlagen und mit dem Joghurt und einem Päckchen Vanillezucker zu den Waldbeeren dazumischen.

Bevor ihr euch an die Schichten macht, bitte die Masse vorher im Kühlschrank ein wenig gelieren lassen, sonst rinnt euch alles raus. Den Tortenring mit Backpapier auslegen, dann die Masse Schicht für Schicht auf den 4 Böden verteilen. Ca. 190 g. pro Schicht, es bleibt ein wenig über, damit ihr später die Ränder damit umhüllt und etwaige Fehler auszubessern. Die fertige Torte nun jetzt in den Kühlschrank für etwa 3-4 Stunden hineinstellen.

Bei dieser Hitze war das Fotografieren auf dem Balkon eine Herausforderung, denn bei gefühlte 40 Grad wollte mir die Waldbeer-Creme wegschmelzen. 😀

Viel Spass beim Nachbacken und ein wundervolles Wochenende wünsche ich euch!

Eure Mirel(l)a

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Der barbarische Rhabarber!

Es gibt kaum jemanden, der besagt, Deutsch sei eine leichte Sprache. Die Artikeln der die das, etc.  machen für mich oft keinen Sinn und sogar nach 25 Jahren in Österreich kommen mir einige Wörter ziemlich merkwürdig vor.

Vor ein paar Jahren wusste ich nicht mal was ein Rhabarber ist, ja, das dürft ihr mir ruhig glauben. Dieses Wort war mir völlig fremd. „Was ist das, woher kommt es?!“grübelte ich so vor mir hin. „Rhabarber, Barbara, Conan der Barbar, Arnold Schwarzenegger.“ Schrecklich dieses ständige Kopfkino, aber ist Barbara mit Rhabarber irgendwie verwandt, oder etwa nicht?! Der barbarische Rhabarber!? Oder sind es doch diese barbarischen Gedanken mit Arnold?!

Ich habe den Rhabarber kürzlich für mich entdeckt. Ich staunte nicht schlecht, als ich diese Stangen so vor mir im Supermarkt sah: „Dieser Rhabarbar schaut wie Stangensellerie aus, wie rotes Stangensellerie, mei Gott, was kann da gut dran sein?! Wie dieses Gemüse bloß schmeckt? Oder ist es doch Obst?!“ Fragen über Fragen, der ganz normale Einkaufswahnsinn.

Danach entstanden diese Küchlein, ganz schnell und lecker.

Was ihr dazu braucht sind nur ein paar Zutaten und den Rhabarber, oder vielleicht wächst er in eurem geheimen Garten, umso besser. 😉

Da jetzt der Rhabarber nicht mehr geerntet wird, ab Ende Juni ist das gute Stück nicht mehr verfügbar, hab ich mir gleich einen Rhabarber Kompott Vorrat angeschafft. Wieviele Gläser? Zwei! Naja, Vorrat für 2-4 Tage eben! 😀

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Ihr braucht Folgendes:

1. 2-4 Stangen Rhabarber (je nach Größe)

2. 4 kleine feuerfeste Formen, oder 1 grosse

3. 2 Eier (M)

4. 90 gr. Zucker und 1 Päckchen Vanillezucker

5. 100 gr. Mehl

6. 1 Messerspitze Backpulver

7. 4 Esslöffel Öl

8. 170 ml Milch

Rhabarber putzen und in 1-2 cm schneiden, in die bereits gefetteten Förmen verteilen. Eier, Zucker, Mehl und Backpulver zu einem glatten Teig mischen. Milch nach und nach dazugeben, gut verrühren und in die Förmchen giessen. Beim vorgeheizten Ofen (180 Grad) ca. 35-40 Minuten lang backen.

Mit Puderzucker bestreuen und heiß servieren! Guten Appetit! Eure Mirel(l)a

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Vietnamese Spring Rolls

Hinter diesen leckeren Frühlingsrollen, der etwas anderen Art, steckt eine wunderbare Freundschaft.

Nga, meine Freundin aus Vietnam, haben wir Ende September, 2013, am Salzburger Hauptbahnhof kennen gelernt. Wir waren gerade dabei ein Bayernticket beim Automaten zu lösen. Sie wollte auch mit, und fragte, ob wir uns das Ticket durch drei teilen wollen. Wir sagten gleich zu und nahmen sie mit uns mit. Wohin? Zum Oktoberfest natürlich. Die zwei Stunden Fahrt dorthin vergingen wie im Fluge, wir unterhielten uns, als hätten wir uns schon ewig gekannt, die Chemie stimmte sofort zwischen uns.

Zurück vom Oktoberfest trennten sich unsere Wege, aber wir blieben im Kontakt. Ein paar Monate später besuchte sie uns wieder in Salzburg und nochmals im Sommer 2014 gemeinsam mit ihrem Verlobten. Beide zauberten für uns traditionelle Köstlichkeiten, darunter Frühlingsrollen Vietnamesische Art, die uns besonders gut schmeckten.

Dazu braucht ihr folgende Zutaten:

1. Reis Papier (sehen aus wie dünne, durchsichtige Fladen)

2. Hoi Sin Sauce und Erdnusscreme fein

3. Salat (zB Eisbergsalat)

4. Karotten-, Paprika-, Gurken-Sticks

5. Koriander oder Petersilie

6. Garnelen (ohne Schale, blanchiert, wenn sie gar sind werden sie rosa). Man kann auch gekochtes Hühnerfleisch verwenden, was man eben so mag. Eurer Fantasie sind keine Grenzen gesetzt.

Im Grunde genommen kann man jedes Gemüse und Fleisch verwenden, auf das man Lust verspürt. 🙂

1-2 Knoblauch Zehen fein würfeln und in einem kleinen Topf in 1 EL Olivenöl anschwitzen. 2-4 Esslöffel Ernusscreme und 2 Esslöffel Hoi Sauce zum Knoblauch dazu geben und gut zu einer Sauce mischen, langsam erwärmen, nicht zu heiß, sonst verbrennt die Sauce. Ein wenig Wasser dazu, um eine homogene Sauce zu bekommen, nicht zu weich, nicht zu dick, eben perfekt zum Dippen, wie eine Mayonnaise.

Und jetzt darf gerollt werden – rolln‘ – rolln‘ – rolln‘

Zuerst eine große Schüssel mit kaltem Wasser befüllen, das Reispapier kurz darin anfeuchten, nicht zu lange, sonst reißt es. Den Salat, Gemüse Sticks etc. halb einrollen, danach die Garnelen rein und zu einer Frühlingsrolle formen. Dippen nicht vergessen! Hmmmmmmm lecker und gesund! Je mehr bei Tisch, desto lustiger wird es, denn nicht jede Rolle klappt von Anhieb an. 😀 Guten Appetit!

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